Inhaltsverzeichnis:
I. Tätigkeitsfeld als
Referendar
6. Weitere nützliche
Informationen
7. Verzeichnis der Referndare und
Praktikanten
Diese Seite ist von Referendaren erstellt und steht nicht unter Aufsicht und Verantwortung der Kanzlei.
Miami ist wirtschaftliche, politische und
kulturelle Drehscheibe im Südosten der USA. Als Medienstandort
belegt die
Region landesweit Platz 5, die Entwicklung zur zentralen Schaltstelle
für das
Internet ist absehbar. Ziel des vorliegenden Dokumentes ist es,
deutschen
Praktikanten und Referendaren, die ihre praktische Tätigkeit bei
einer der
ausbildenden Stellen in Miami absolvieren, hilfreiche Informationen zu
vermitteln, um sich so auf den Aufenthalt besser vorbereiten zu
können.
Die Kanzlei Baur &Klein, P.A. befindet
sich im 21. Stock des New World Tower direkt gegenüber der Bayside
in Downtown
Miami mit Blick auf den Hafen und das Meer. In der Kanzlei arbeiten
insgesamt
ca. 13 Personen, es gibt fünf angestellte Anwälte und fünf als freie
Mitarbeiter arbeitende Anwälte. Alle relevanten Informationen sind
im Internet
unter der Präsenz [http://www.worldwidelaw.com/] verfügbar.
Chef der Kanzlei und zugleich
Ausbildungsleiter ist Rechtsanwalt Thomas Baur. Herr Baur studierte in
Deutschland Jura und ist dort als Rechtsanwalt zugelassen. Nachdem er
in den
USA den Master of Law erwarb, studierte er auch in Florida Jura und
absolvierte
das Bar-Exam. Seither ist er in Florida und in Deutschland als Anwalt
zugelassen.
I.
TÄTIGKEITSFELD ALS REFERENDAR
Die Kanzlei ist auf allen Rechtsgebieten
tätig; schwerpunktmäßig arbeiten die Anwälte
rechtsberatend. Die Materie der
rechtlichen Tätigkeit umfasst die gesamte Palette des
amerikanischen und
deutschen Zivilrechts, vom Vertrags- über Steuer- und
Gesellschaftsrecht bis
hin zum Familien- und Grundstücksrecht. Auch
Gesellschaftsgründungen und
Einwanderungsanträge werden bearbeitet, sowie
Erbscheinanträge zur Vorlage bei
deutschen Nachlassgerichten entworfen. Je nach Engagement ist es
möglich,
direkt an der Bearbeitung von amerikanischen Rechtsfällen
mitzuarbeiten.
Des Weiteren ist das Übersetzen von
Briefen, Gutachten, Schriftsätzen usw. an der Tagesordnung und
nimmt einen
erheblichen Teil der Arbeit ein. Die Übersetzung muss in der Regel
nicht
wörtlich gemacht werden, sondern erfolgt sinngemäß.
Hier wie überall gilt:
‘Übung macht den Meister’. Vor Rückfragen bei dem
zuständigen Sachbearbeiter
braucht man sich nicht zu scheuen, denn die Mitarbeiter sind
ausnahmslos sehr
hilfsbereit und freundlich. Dementsprechend ist die
Arbeitsatmosphäre im
‘office’ sehr angenehm.
Für den Praktikanten bzw. Referendar
besteht zudem die Möglichkeit, einen bedingt wissenschaftlichen
Aufsatz zu
verfassen. Das Thema kann grundsätzlich frei gewählt werden.
Es bietet sich
allerdings an, sich für einen rechtsvergleichenden Kontext zu
entscheiden.
Ansonsten hängt die Art der Tätigkeit
natürlich von Engagement und Selbständigkeit ab. Auch
Mandantenkontakte und
Betreuung sind möglich.
Wer Interesse an Litigation
[Prozessführung] hat, sollte sich an Christopher Klein wenden, der
regelmäßig
zu Gericht geht. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit,
Prozessen bei
Gericht selbständig beizuwohnen. Das Dade County Courthouse [73
West Flagler]
und der Federal Court liegen nur wenige Gehminuten entfernt.
Keinesfalls
verpassen sollte man die Gelegenheit, Video-Anklageerhebungen
[arraignments] im
Metro Dade Justice Building [1351 NW 12th] anzuschauen.
Computer
und Internet dominieren die Arbeit des Anwalts zunehmend. Viele
wichtige Informationen
sind im Internet oder auf Datenbanken verfügbar. Als Beispiel
seien hier das LEO
Online-Dictionary und die Florida Statutes zu nennen. Die Kanzlei
verfügt über
eine schnelle Internetanbindung.
Die Arbeitsplätze der Referendare sind
jeweils mit Computern mit Internetzugang versehen. Auf der Plattform
Windows XP
sind Word und andere Office-Applikationen installiert. MS Outlook wird
für
interne Nachrichten benutzt, kann aber ebenso gut für E-Mails per
Internet
gebraucht werden. Empfehlenswert ist allerdings ein Account bei einem
der
zahlreichen kostenlosen Mailing-Dienste [GMX, Hotmail, Freenet, Web],
um so
private E-Mails abzusondern.
Die Kanzlei verfügt über eine gut
eingerichtete Bibliothek und hat Zugriff auf den Westlaw-Research.
Deutsche
Gesetze sind in Form von Schönfelder und Sartorius vorhanden;
ferner finden
sich Kommentierungen von BGB, ZPO und HGB. Sofern die Möglichkeit
besteht,
bietet es sich an, z.B. eine JuS-Basis-CD (Studentenausgabe für
ca. 75 Euro)
mit Gesetzes- und Entscheidungssammlung mitzunehmen, da die juristische
Literatur nicht auf dem aktuellsten Stand ist. Für die juristische
Vorbereitung
des Aufenthaltes sind folgende Literaturempfehlungen auszusprechen:
*FRANCIS
H. HELLER: ‘USA - Verfassung und Politik’
* GERALD M. STERN: ‘The Buffalo Creek Disaster’
* PETER HAY: ‘US-Amerikanisches Recht’
* B. SHARON BYRD: ‘Einführung in die anglo-amerikanische
Rechtssprache’
* B. SHARON BYRD: ‘Anglo-Amerikanisches Vertrags- und
Deliktsrecht’
* SCHACK: ‘Einführung in das US-Amerikanische
Zivilprozessrecht’
* JOHN GRISHAM: ‘A Time to Kill’
* JONATHAN HARR: ‘A Civil Action’
* STRUNK/WHITE: ‘The Elemenst of Style’
* Oxford University Press: ‘Fundamentals of American Law’
Wer seinen Aufenthalt hier auch zum Lernen
für das erste oder zweite Staatsexamen nutzen möchte, sollte
sich seine Bücher
mitbringen. Platz, Ruhe und Zeit zum Lernen kann man hier finden, wenn
man das
möchte.
Benötige ich als
Rechtsreferendar überhaupt ein Visum und wenn ja, welches?
Als Rechtsreferendar benötigt man das so genannte J-1
Visum. Dieses Visum kann man nicht einfach bei der amerikanischen
Botschaft
oder dem Konsulat bekommen, sondern man muss eine der
deutsch-amerikanischen
Handelskammern einschalten. Dieses Verfahren ist letztlich aber auch
sehr
teuer!
Die andere - aber auch illegale - Möglichkeit
ist, als Tourist einzureisen. Dies ist im Zweifel sehr riskant und
führt zur
Abschiebung, wenn man entdeckt wird. Des Weiteren erhält man ein
lebenslanges
Einreiseverbot. Diese Möglichkeit ist also nicht unbedingt zu
empfehlen!
Wie erhalte ich ein J-1-Visum?
Um ein J-1-Visum zu erhalten, sind
verschiedene Punkte abzuhandeln.
Voraussetzung für ein solches Visum ist das
Formular DS-2019. Dies beinhaltet das Formular DS-7002; das ist ein
Trainingsplan, der die Tätigkeit in verschiedenen Zeitabschnitten
darstellt.
Wie oben schon ausgeführt, muss man um
dieses Vor-Formular zu bekommen eine Handelskammer einschalten.
Zum einen ist die deutsch amerikanische Handelskammer in New York
(gaccny), zum
anderen die deutsch-amerikanische Handelskammer in Kalifornien (gaccc)
Ansprechpartner um ein solches Vor-Formular zu erhalten.
Die Kanzlei „Baur & Klein“ hat schon mehrfach mit
beiden Handelskammern
erfolgreich zusammengearbeitet.
Die gaccc hat in Deutschland ihren Sitz in
Leipzig. Aber keine Sorge, man muss nicht nach Leipzig um die
Unterlagen zu
bekommen!
Man kann die gaccc einfach googeln: „german
american chamber of commerce california“. Dabei kommt man auf den
Link „J-1
Visumprogramm…“. Wenn man diesen anklickt, kommt man
direkt zur Homepage der
Handelskammer.
Auf dieser Homepage sollte man sich registrieren. Man bekommt dort auch
eine
Riesenmenge an Informationen.
Hat man sich erfolgreich registriert, so
wird man gefragt, ob man den Self- oder den Premiumservice wählen
möchte. Der
Selfservice ist ca. 200,00 Euro günstiger als der Premiumservice,
kostet aber
immer noch ca. 600,00 Euro.
Wenn ihr in der Kanzlei „Baur & Klein“ Eure Station
ableistet, ist meines
Erachtens der Selfservice ausreichend, da die Kanzlei den Trainingsplan
schon
vorliegen hat. Bei diesem Selfservice muss man die notwendigen
Formulare und
Unterlagen selbst zusammentragen und ausfüllen (aber hallo, Ihr
seid
Juristen!). Man bezahlt dann die notwendige Gebühr in Höhe
von ca. 600,00 Euro
an die Kammer.
Man hat hier noch die Möglichkeit
verschiedene Versicherungen abzuschließen.
Eine Voraussetzung für das Visum ist eine
Auslandskrankenversicherung, die eine bestimmte Summe abdeckt. Ich habe
diese
problemlos bei der der SDK-Baden-Württemberg abgeschlossen und bin
damit recht
günstig gefahren (ca. 50,00 Euro für die ganze Zeit! Info:
http://www.sdk.de/dcps.php?id=84 oder www.sdk.de Homepage der SDK). Es
gibt
aber sicher auch andere Versicherungsunternehmen, die ähnliche
Konditionen
bieten!
Des Weiteren habe ich eine Versicherung für den Fall
abgeschlossen, dass das
Visum abgelehnt wird, was durchaus vorkommen kann. Die habe ich direkt
bei der
Partnerversicherung der Kammer „praktika.de“ abgeschlossen
und war mit ca 50,00
Euro recht teuer. Diese Versicherung ersetzt einem die für das
Visum
angefallenen Kosten bei einer Ablehnung. Da die Kosten durchaus nicht
unerheblich sind, kann sich der Abschluss einer solchen Versicherung
mitunter
lohnen.
Hat man dies alles gemacht, erhält man
sodann Post (oder per E-Mail) von der Kammer. Hierin wird nochmal alles
genau
erklärt (die Mitarbeiter der Kammer sind auch sehr nett und geben
gerne
Auskunft - auch nach dem 20ten Anruf!).
Man muss verschiedene Formulare ausfüllen
und am besten auch schon die Dokumente hierfür zusammentragen (die
wird man
später noch brauchen!).
Des Weiteren benötigt ihr ein
Empfehlungsschreiben eures Ausbildungsleiters auf Englisch (Da sind die
Ausbildungsleiter immer total begeistert! -Sie haben aber meistens
schon eins
ausgearbeitet!). In diesem sollte ein Absatz enthalten sein, dass man
sein
Gehalt weiterhin aus Deutschland bezieht. Am besten man gibt auch
gleich die
Gehaltshöhe mit an (Später sollte man auch noch Kopien von
Gehaltsabrechnungen
beilegen! -Die ganzen Unterlagen muss man dann nochmal beim Konsulat
vorlegen!).
Eine Meldebescheinigung braucht man auch.
Hat man dann die Formalitäten mit der
Kammer hinter sich gebracht, wird zusammen mit dem Gastunternehmen der
Ausbildungsplan DS-7002 erstellt. Diesen erhält man durch die
Kammer, vom
Gastunternehmen unterschrieben, zugesandt. Sodann muss man auch
unterschreiben
und an die CICD (Center for International Career Development)
zurücksenden. Die
CICD ist die in Amerika ansässige Partnerorganisation der Kammer.
Hat man dies
dann alles gemacht, so wird man aufgefordert, einen Termin mit der CICD
zu
vereinbaren. Bei diesem spricht man persönlich - über Skype -
mit einem
Mitarbeiter von CICD. Nach diesem Interview erhält man dann das
Formular
DS-7002 zusammen mit dem Formular DS-2019 zugesandt. Auch erhält
man das
Formular I-901, welches für die Zahlung der SEVIS-Gebühr
wichtig wird.
Im Folgenden muss man den Visumsantrag
DS-156 ausfüllen und die Visumsantragsgebühr in Höhe von
110,00 Euro über
www.roskosmeier.de bezahlen. Das Antragsformular muss online auf der
Website
http://evisaforms.state.gov ausgefüllt werden. (Die
Bestätigung für die Zahlung
erhält man ca 2 Tage später! Da man immer etwas Zeit
einplanen sollte, sollte
man also mindestens ein viertel Jahr vorher beginnen, alles
zusammenzutragen!)
Auch muss man einen Interviewtermin mit dem
zuständigen Konsulat vereinbaren, bei dem man beim
zuständigen Konsulat
persönlich erscheinen muss und bei dem alle Unterlagen
mitzubringen sind. Der
Termin kann online
(http://www.usvisa-germany.com/germany/index.jsp?locale=de_DE) oder
telefonisch
(0900 1-850055 für Live Service - Englisch oder Deutsch - [EUR
1.86/Min aus dem
deutschen Festnetz, abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
möglich) montags bis
freitags von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr]) vereinbart werden.
Auch die Formulare DS-157 und DS-158 müssen
ausgefüllt werden. Man findet diese auf der Homepage des
amerikanischen
Konsulats:
http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/antrag.html.
Für alle Formulare braucht man wieder die
unterschiedlichsten Dokumente und Informationen, weshalb man wirklich
frühzeitig mit der Beantragung des Visums beginnen sollte!
Auch muss die so genannte SEVIS-Gebühr an
das Ministerium für Heimatschutz bezahlt werden. Diese variiert
von Zeit zu
Zeit; man muss aber mit $180 rechnen. Die Bearbeitung dauert ca 7
Wochen. Will
man den Zahlungsnachweis früher haben oder braucht man ihn
früher, so kann man
auch eine Expressgebühr in Höhe von ca $40 bezahlen; dann
benötigt die
Bearbeitung noch ca eine Woche. Die Zahlung erfolgt über die Seite
www.fmjfee.com
per Kreditkarte. Auch andere Zahlungsarten sind möglich. Sie gilt
für alle
Antragsteller von F, J und M Visa mit I-20 oder DS-2019 Formularen, die
am oder
nach dem 1. September 2004 ausgestellt wurden. SEVIS ist ein auf dem
Internet
basierendes System, das F, M und J Visa-Teilnehmer (und ihre
Familienangehörigen) ab dem Zeitpunkt des Erhalts der ersten
Dokumente
(entweder das Formular I-20 oder das Formular DS-2019) bis zum
Abschluss/Verlassen der Schule oder Beenden des Austauschprogramms
verfolgt.
Des Weiteren braucht man einen gültigen
Reisepass, der den jeweils geltenden Bestimmungen entspricht
(Biometrisch,
etc.). Auch hierbei helfen einem die Kammer und das Konsulat. Hat man
jedoch
Fragen (nicht nur bezüglich des Reisepasses), die durch die
Homepage des
Konsulats nicht beantwortet werden, so hilft auch ein Anruf beim
Konsulat nicht
unbedingt weiter, da die Mitarbeiter dort eigentlich nur das
wiedergeben
können, was sowieso schon auf der Homepage steht, zudem hängt
man dauernd in
der Warteschleife. Bei einem Minutenpreis von 1,86 Euro/min ist das
nicht
wirklich erfreulich.
Zudem muss man ein aktuelles Passfoto mit
folgenden Merkmalen zum Interviewtermin mitbringen: Die Fotos
müssen 5 x 5 cm
groß sein. Der Kopf muss zwischen 2,5 and 3,5 cm groß sein,
vertikal gemessen.
Die Fotos müssen einen weißen Hintergrund haben. Die Fotos
müssen den
Antragsteller mit Vorderansicht zeigen, beide Ohren müssen
sichtbar sein.
Weitere Infos gibt es auf:
http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/foto.html.
Zuletzt muss man einen adressierten,
frankierten (EUR 1,45) Rückumschlag, der groß genug für
den Pass und eure
Unterlagen ist (kein Einschreiben) zum Termin mitbringen.
Hat man dies dann alles erledigt, steht der
Interviewtermin am zuständigen Konsulat an.
Außer den oben benannten Dokumenten, muss
man Dokumente bei sich haben, die belegen, welchen Grund der Aufenthalt
hat
(hier kann man z.B. den Zulassungserlass kopieren; ebenso funktioniert
die
Zuweisung zur jeweiligen Station), dass man die Absicht hat, nach dem
Aufenthalt die USA wieder zu verlassen (wie immer man das auch belegen
möchte?!
-In der Regel sollte auch im Empfehlungsschreiben die Tatsache vermerkt
sein,
dass man nach Rückkehr ein mündliches Examen zu absolvieren
hat!) und dass man
über ausreichende Geldmittel verfügt, um die Reise und den
Aufenthalt zu
bezahlen. Dies bedeutet, dass man einen aktuellen, von der Bank
beglaubigten
Auszug bei sich haben muss, auf dem ersichtlich ist, dass man über
mindestens
USD 1000,- pro Monat verfügt. Hierein kann allerdings auch das
Referendarsgehalt
gerechnet werden, sodass dieser Nachweis relativ einfach gelingt (man
hat
schließlich auch das Empfehlungsschreiben, in dem die Höhe
des Gehalts und die
Weiterzahlung dessen bestätigt wird!).
Ist dann alles in Ordnung, erhält man das
Visum per Post. Der Reisepass verbleibt für die Bearbeitung beim
Konsulat.
Bevor man in die USA abreist, muss man
allerdings die in den USA gültige Adresse bei der CICD angeben.
Ist man dann in den USA angelangt, muss man sich innerhalb der ersten
Woche
zusammen mit dem zuständigen Supervisor bei der CICD melden. Macht
man dies
nicht, verfällt das Visum automatisch. In diesem Fall droht wieder
die
Ausweisung.
Plant man Reisen, bei denen man die USA
verlässt, muss man sich rechtzeitig bei der CICD abmelden. Macht
man dies
nicht, wird man Probleme bei der erneuten Einreise in die USA bekommen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das
Visum ca. 1.000,00 Euro kostet (rechnet man alle Einzelposten
zusammen).
Arbeitet man nichts anderes, so kann man den Aufwand für das Visum
in ca drei
Wochen bewältigen. Ich gebe aber nochmal zu bedenken, dass bei
jedem
Einzelabschnitt Wartezeiten anfallen, Post verloren gehen kann oder
sonst etwas
Unvorhergesehenes passieren kann. Ich habe ungefähr zweieinhalb
(2,5) Monate
gebraucht, bis ich das Visum hatte (vom ersten Kontakt mit der gaccc
bis zur
Abreise).
Alles in allem ist das sehr viel Aufwand
für eine Station. Insgesamt hat es sich aber gelohnt, diesen auf
sich zu
nehmen.
von Rechtsreferendar Wolfgang Rieger
Miami ist der Platz für Reiche und Schöne
und solche, die es gerne wären. Jeder wirft das Geld umher, und
diejenigen,
‘die es gerne wären’, wollen natürlich mithalten.
Im Ergebnis lässt sich in
Miami, insbesondere in Miami Beach, eine lokale Inflation beobachten.
Abhängig
vom derzeitigen Wechselkurs kann der Aufenthalt also entweder teuer
oder
richtig teuer werden. Diesen Umstand sollte jeder bedenken, der einen
Aufenthalt in Miami plant. Allein mit den Bezügen aus dem
Referendariat auszukommen,
könnte sich u.U. schwierig gestalten. Es sollte daher stets eine
finanzielle
Reserve verfügbar sein.
Anzuraten ist ein Konto bei einer in
Deutschland vertretenen amerikanischen Bank. Im Falle von Miami ist
hier nur
die Citibank empfehlenswert, weil mehrere Zweigstellen in Miami und
Miami Beach
unterhalten werden. Mit der EC-Karte kann dort abgesehen von den
bankenüblichen
Usancen gebührenfrei Bargeld abgehoben oder der Kontostand
geprüft werden. Eine
Citibank-Zweigstelle findet sich in unmittelbarer Nähe zum
Arbeitsplatz am
Biscayne Boulevard etwa Höhe 1st Street. Wer bei der Deutschen
Bank ein Konto
hat, kann bei der Bank Of America kostenlos Geld abheben. Auf jeden
Fall sollte
man bei seiner Bank in Deutschland Online-Banking beantragen, damit man
auch
vom Arbeitsplatz aus das Konto bequem verwalten kann.
Travellers Cheques sind im Zeitalter der
elektronischen Kontoführung überholt. Da diese in wenigen
Geschäften gerne
gesehen sind und in den allerwenigsten Fällen Schecks über $
50 angenommen
werden, sollte man sie nur als Notgroschen für den Fall eines
kompletten
Kartenverlustes zwischen anderen wichtigen Dokumenten aufbewahren.
Mit bank- oder organisationsfremden
EC-Karten kann man Bargeld an Geldautomaten nur abheben, sofern sich
das
Cirrus-Symbol oder Maestro-Symbol darauf befindet, was fast immer der
Fall ist.
Die USA sind ein Land, welches auf Kredit aufgebaut ist; jeder lebt nur
kurz
oberhalb seiner Kreditlinie. Bei einigen Geschäften, insbesondere
Autovermietungen,
werden nur noch Kreditkarten akzeptiert.
Aufgrund starker Akzeptanz sind daher die
Kreditkarten von VISA, American Express und MasterCard [EuroCard] zu
empfehlen.
Eine Goldkarte ist lohnend, da sie erhöhte Versicherungsleistungen
(z. B. Krankenversicherung
bis 62 Tage) bietet. Insgesamt sollte man die Karten aber
zurückhaltend
einsetzen, weil bei jeder Zahlung zur normalen Kreditgebühr die
Auslandsgebühr
kommt (nur ca. 1,5 %). Studenten und Referendare können sich fast
bei allen
Banken eine kostenlose Kreditkarte beantragen. Daran sollte man
rechtzeitig vor
Reiseantritt denken, da eine bestellte Karte bis zu drei Monaten dauern
kann.
Der Krankheitsfall in den USA sollte nicht
unterschätzt werden. Tagessätze von $ 1.500,- für einen
Krankenhausaufenthalt
sind üblich. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist daher das
Letzte, woran
man sparen sollte. Günstige Pauschalangebote werden von den
öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten angeboten. Da bei
diesen
Angeboten der maximale zusammenhängende Aufenthalt von 6 Wochen zu
kurz ist,
sollten die weiteren Tage zum erhöhten Entgelt von Euro 0,40 pro
Tag
dazubestellt werden.
Für Medikamente bei leichter Krankheit sind
die Drogeriemärkte “Walgreens” und “CVS”
zu empfehlen.
Ob sich eine Reisegepäckversicherung lohnt,
muss jeder selbst entscheiden. Berücksichtigt werden sollte, dass
die
Versicherer nur selten zahlen und durch Versicherungsbedingungen viele
Verlustsituationen ausgeschlossen werden. Teilweise ist dieser Posten
im
Versicherungspaket der Kreditkarte enthalten, ansonsten ist eine
Erweiterung
der Hausratversicherung möglich. Als guter Jurist sollte man bei
verspätet
angeliefertem Gepäck die dadurch entstehenden Unkosten einfordern;
üblicherweise werden $ 75 für die ‘first
expenses’ gezahlt.
Die meisten Haftpflichtversicherungen
decken Auslandsaufenthalte ab. Vor der Abreise sollte man sich aber
dieses
Umstandes versichern, denn genauso wie in der Heimat kann man sehr
schnell
einen Schaden verursachen und haftbar werden. In den USA geht z.B.
jeder bei
rotem Ampelsignal über die Straße. Bei
Schadensersatzforderungen in
Millionenhöhe sollte man dann besser versichert sein.
Für die Kanzlei gilt der übliche
Dress-Code. Am Freitag kann allerdings die Krawatte zu Hause gelassen
werden
(casual friday). Zu beachten ist, dass dieser trotz der hohen
Außentemperaturen
auch bei Gerichtsverhandlungen vorgeschrieben ist. Die
Büroräume sind aufgrund zentraler
Klimaanlage recht kühl, weshalb eventuell 1-2 Pullover im
Gepäck sein sollten.
Für die Freizeit werden fast ausschließlich kurze Sachen
benötigt.
Zur Vorbereitung eines Praktikums oder
einer Referendarstation gibt eine Broschüre von Daniel Biene
wichtige
Informationen, die über die DAJV bezogen werden kann
(http://www.dajv.de/praktik/text-d.htm). Für Studenten ist es in
Einzelfällen
möglich über den DAAD einen Fahrtkostenzuschuss zu erhalten,
der einen Teil der
Flugkosten abdeckt (http://www.daad.de/).
Die Wohnung ist der einflussreichste Faktor
des Aufenthaltes. Durch Lage, Ausstattung, Mitbewohner und Preis
bestimmt sich,
wie weit der Weg zur Arbeit, an den Strand und in das Highlife ist, ob
man sich
mehrere Monate wohl oder schlecht fühlt, Anschluss zu anderen
Referendaren oder
Einheimischen findet, und ob am Ende noch etwas Geld zum Leben
übrig bleibt.
Prinzipiell kann die Wohnqualität in Miami
nicht mit der in Deutschland konkurrieren. Es ist mehr zu zahlen und
weniger zu
erwarten. Einerseits liegt das am begrenzten Raum, welcher in Miami,
insbesondere in Miami Beach, zur Verfügung steht. Andererseits
sind Amerikaner
mobiler und legen weniger Wert auf solide Bausubstanz und komfortables
Wohnen.
Vielleicht schwindet aber auch einfach nur die Motivation, nach
unzähligen
Wirbelstürmen und Hurricanes alles wieder perfekt herzurichten.
Der Wohnungsmarkt kann in Bedrooms [Rooms],
Studios und Apartments unterteilt werden. Während in einem Bedroom
nicht mehr
als das Bett und ein Schrank zur Verfügung stehen, ist das Studio
mit einer
integrierten Küche ausgestattet; Apartments zeichnen sich durch
separates Wohn-
und Schlafzimmer aus. Die Preise sind stark saisonabhängig; die
Hauptsaison dauert
von Oktober bis einschließlich Mai.
Aufgrund der zentralen Lage, der Nähe zum
Strand und den vielen Freizeitmöglichkeiten bietet sich zum Wohnen
der Süden
von Miami Beach [South Beach], der sog. Art Deco District an, welcher
sich von
der 5th bis zur 17th Street erstreckt. Zur Kanzlei fahren die S, C, K
oder
Flagler Max Busse in ca. 18 Minuten. Der überwiegende Teil der
bisherigen
Referendare wählte diesen Ort zum Wohnen. Folglich beziehen sich
alle
Informationen auch auf SoBe. Wer zugunsten besserer Sprachkenntnisse
auf den
einzigartigen Lifestyle in South Beach verzichten will, sollte die
Schwarzen
Bretter auf dem Campus der University of Miami oder im Internet
aufsuchen.
Vor der Wohnungssuche sind die eigenen
Bedürfnisse zu überprüfen; sicher schafft sich niemand
eigene Möbel an, sondern
achtet auf furnished; central A/C, AC, water, phone, laundry included
ist zwar
wünschenswert, aber meist mit Mehrkosten verbunden. Im
Übrigen sollten alle
unten genannten Preise auf ihre Aktualität geprüft werden.
Wer trotz der unten gelisteten Kontakte keine
Wohnung vor der Einreise gefunden hat, braucht zunächst eine
Unterkunft, von
der aus eine erfolgreiche Wohnungssuche betrieben werden kann.
Die preiswerteste Variante ist das
Aufsuchen von Youth Hostels. Den günstigen Preisen steht
allerdings gegenüber,
daß man das Zimmer teilweise mit anderen Reisenden teilt.
*
Clay International
1438 Washingtion Avenue, Tel.: [305] 534-2988, Fax: [305] 673-0346
[ca. $
600/Monat, $ 40/Tag, $ 230/Woche]
Sehr zu empfehlen für die ersten Tage und die Zimmersuche, da in
zentraler
Lage.
* Banana Bungalow
2360 Collins Avenue, Tel.: [305] 538-1951, Fax: [305] 531-3217
[$ 16/Tag Mehrbettzimmer; ab $ 45 Privatzimmer]
Ein Block zum Strand, Frühstück inklusive, Swimming Pool.
Gute Busanbindung.
* Tropics Hotel
1550 Collins Avenue, Tel.: [305] 531-0361
[ca. $ 550/Monat; etwa $ 57 - $ 65/Tag]
Jugendhotel für Traveller.
Hotels findet man in Miami Beach wirklich
an jeder Ecke. Wer sich bereits im Internet informieren will, sollte
den
Hotelguide Miami besuchen.
*
Clifton-Hotel
1343 Collins Avenue, Tel.: [305] 534-0128
[ca. $ 750/Monat]
*
Carlton Hotel
1433 Collins Avenue, Tel.: [305] 538-5741
[ca. $
800/Monat]
*
Colony
736 Ocean Drive, Tel.: [305] 673-0088
[ca. $
900/Monat]
Die folgenden Adressen haben sich im Laufe
der Jahre bewährt; sie befinden sich in zentraler Lage, haben
einen Supermarkt
und die Buslinien in der Nähe und sind vor allem bezahlbar. Man
sollte bemüht
sein, die folgenden Adressen frühzeitig zu kontaktieren, weil sie
erfahrungsgemäß auf mehrere Monate im Voraus ausgebucht sind.
*
520 Eucild Avenue € 600 inkl. Wasser (ca. $30-50 extra für Strom
(Klimaanlage), abhängig vom Eigenbedarf), 2 ältere, saubere
und große
Einzimmerstudios, ca. 35 m² mit abgetrennter Küche und Bad,
TV, begehbarer
Kleiderschrank, Waschsalon gegenüber, Höhe 5th, 5 Gehminuten
zum Strand und
Ocean Drive, Anbindung C-Bus (ca. 18 min. zum Büro), Meridian Food
Store
[Meridian/6th] um die Ecke.
Das Apartment wird regelmäßig von
Referendaren gebucht. Es ist immer sehr früh ausgebucht, so dass
es sich
empfiehlt, sich rechtzeitig [ca. ein halbes Jahr] vorher darum zu
bemühen.
Eigentümer und Ansprechpartner ist Herr Klose, welcher in
Deutschland lebt.
H.
J. Klose
Strahlenberger Str. 15
D-69198 Schriesheim
Tel.: 06203 - 61276
*
899 West Avenue, ca. $ 700 - 800 pro Zimmer. NK inkl., in WG-tauglichen
Zweizimmer-Apartments; A/C, Cable TV neunstöckiges Apartmenthaus,
solide
Bausubstanz, Waschmaschine und Trockner auf jeder Etage, Pool mit
Grill, 2
Parkdecks (inkl.), Höhe 9th, 15 Gehminuten zum Strand und Ocean
Drive,
Anbindung S-Bus (ca. 18 min. zum Büro), Supermarkt Wild Oats
gegenüber.
Maria Gonzalez
Tel.: 305-534-9522
Maria zeigt sich gegenüber Besuchern ohne
Auto erbittlich und nimmt sie zum Einkauf im Publix mit. Ein
großer Vorteil
sind die Waschmaschinen und Trockner auf jeder Etage, jeweils mit
fünf Quarters
zu bedienen. Das Apartment ist vom Standard her das beste der drei
zuletzt
genannten Apartments. Man kann aber bei allen nicht viel falsch machen
bei
einem Aufenthalt von 3 Monaten. Die Referendare, die bei Maria wohnen
und wohnten,
waren alle sehr zufrieden.
Sollte man nach Miami kommen, ohne sich
vorher eine Wohnung gesichert zu haben, so wird dies die erste
große
Herausforderung. Das eigene Suchen nach einer Bleibe ist abgesehen von
der
Tatsache, dass die Maklergebühren i.d.R. vom Vermieter getragen
werden, nur mit
Nachteilen verbunden. Wer tatsächlich vor Ort suchen muss, sollte
bereits 2
Wochen vor Arbeitsbeginn anreisen.
Die meisten Vermieter sind an long-term
Vermietungen interessiert und bieten deshalb auch selten etwas
Möbliertes an.
Auch ein 6-monatiger Aufenthalt gilt als short-term. Als
Informationsquelle
kann zum einen natürlich das Internet dienen. Allerdings sollte
man sich die
Daten interessanter Objekte bereits aus Deutschland mitbringen, so dass
man
schon mal einen Überblick hat und nicht in Zeitnot gerät.
Internetcafés gibt es
auch hier, falls man von hier suchen möchte. Zum anderen sind sehr
viele
Angebote in der wöchentlich, jeweils mittwochs erscheinenden
kostenlosen
Veranstaltungszeitung ‘New Times’ zu finden. Als letzte
Möglichkeit verbleibt,
über die Meridian und Euclid Ave. Zu gehen, und die ausgestellten
Telefonnummern der Makler oder Vermieter zu notieren.
Ebenfalls zu empfehlen ist die
Internetseite von www.roommates.com.
Das Public Transportation System ist bei
weitem nicht so schlecht wie sein Ruf. Die Busse verkehren ca. alle 10
- 15
Minuten. Mitunter kann man aber auch einmal 30 oder 45 Minuten auf den
Bus
warten, wenn dieser im Stau stecken geblieben ist. Bei einer Unterkunft
in South
Beach bieten die Busse durchaus etwas Flexibilität.
Eine Monatskarte kostet $ 100. Sonst
beträgt das Fahrgeld $ 2. Plant man einen Umstieg, hat man beim
Fahrtantritt
für zusätzliche $ 0.50 ein ‘transfer’ zu
erwerben. Wer ohne ‘token’ fährt,
sollte das Entgelt passend in Form von Dollar-Noten; die Fahrer
wechseln kein
Geld und weisen Passagiere ohne das passende ‘change’ ab.
Generell ist den
Busfahrern durch Handzeichen mitzuteilen, dass man zusteigen
möchte. Für
kleinere Strecken innnerhalb von South Beach bietet sich der Shuttle
Bus an,
welcher entlang der Washington Ave. Zwischen 5th und 17th Street
pendelt. Der
Fahrpreis beträgt hier $ 0.25.
Wer den Arbeitsplatz per Bus
erreicht, braucht spätestens bei der Erkundung von Florida und der
Gegend um
Miami ein Auto. Prinzipiell gibt es zwei Wege für die Anmietung:
Von
Deutschland aus oder vor Ort. Wer nach Miami reist, wird allerdings
noch nicht
wissen, zu welchen Zeiten er einen Wagen braucht. Die Anmietung von
Deutschland
aus ist also nur denjenigen zu empfehlen, die für den gesamten
Zeitraum des
Aufenthaltes auf einen Wagen angewiesen sind. Deutsche Reisebüros
und Agenturen
[z.B. http://www.holiday-autos.de/] bieten spezielle Tarife für
langfristiges
Mieten an. Bei der Anmietung in Deutschland gelten dennoch die gleichen
Bedingungen und Restriktionen wie in den USA. Außerdem kann man
übers Internet
auch in Deutschland buchen. Wo man seinen Wagen billiger findet, kann
man nur
kurz vorher durch Preisvergleich herausfinden. Grundsätzlich muss
man mit ca.
Euro 200 pro Woche rechnen.
Für die kurzfristige Miete sind ALAMO,
DOLLAR und ENTERPRISE, jeweils mit Vertretung in South Beach, zu
empfehlen.
Hier findet man Wochen-Specials um die $ 110 [exkl. tax, surcharge,
insurance].
Erforderlich ist eine Kreditkarte; Mieter unter 25 bezahlen
wesentlich
mehr Versicherung. Wer sich in die Kategorie unter 25 und ohne
Kreditkarte
einordnen muss, findet günstige Angebote im Reisebüro vom
Banana Bungalow,
welches mit der nebenan gelegenen AVIS-Vertretung zusammenarbeitet.
Anstatt der
Kreditkarten-Ermächtigung ist ein Deposit i.H.v. $ 250 zu
hinterlegen, Mieter
unter 25 bezahlen nur $ 10 pro Tag Aufschlag.
Zu beachten ist bei der Anmietung auf jeden
Fall die sog. ‘mileage’, die km-Begrenzung. Bei
Überschreitung wird ein teures
km-Entgelt berechnet. Eigentümlich ist das Versicherungssystem
gestaltet: Im
Paket ‘basic coverage’ ist nur der eigene Fahrzeugschaden
[verschuldensunabhängig] enthalten. Das erweiterte Paket
enthält den
Personenschaden im eigenen Fahrzeug. Um Probleme zu vermeiden, sollte
aber in
jedem Fall ‘full coverage’ gewählt werden.
Bleibt noch zu erwähnen, dass auch die
kurzfristige (etwa 2-3 Tage vorher) Wagenmiete von den USA aus
über das
Internet oder durch Anruf (bzw. Fax) bei einem deutschen Reisebüro
ohne
weiteres möglich ist. Das Reisebüro schickt dann den
Fax-Voucher an die
angegebene Fax-Nummer. Dieser wird problemlos von den hiesigen
Autovermietungen
anerkannt. Bei Internet-Buchung erhält man eine Auftragsnummer,
die man der
entsprechenden Autovermietung vorzulegen hat. Die Bezahlung erfolgt in
den
meisten Fällen über Kreditkarte manchmal aber auch per
Überweisung.
Jeder, der in Erwägung zieht, vor Ort einen
Wagen zu kaufen, um diesen zu exportieren oder später wieder zu
verkaufen, sei
an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt. Die Kanzlei betreute
bereits unzählige
Fälle, in denen Deutsche beim Autokauf übervorteilt wurden.
Garantieleistung
ist vielerorts ein Fremdwort, zum Einklagen fehlt gewiss die Zeit und
das Geld.
Neben der Zulassung und der Versicherung müsste außerdem der
Florida Führerschein
gemacht werden. Das Risiko ist am geringsten, wenn man sich eine
“Karre” für
ca. $ 500 kauft. Bei teureren Autos hat man das Risiko des
Weiterverkaufs. Bei
einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten kann sich ein Kauf u.U.
lohnen.
Zur Fortbewegung in South Beach ist ein
Fahrrad ideal, man sollte aber die tropische Hitze nicht
unterschätzen. Soweit
eine Möglichkeit zum Ausleihen (sehr teuer) nicht besteht, bleibt
nur der Kauf
eines Rades, da die Kosten für eine dreimonatige Anmietung die
Anschaffungskosten eines Rades übersteigen. In South Beach
können
gebrauchstaugliche Fahrräder ab ca. $ 150 erworben werden, in größeren
Kaufhäusern
schon ab $ 99. Inline Skates sind nur zum Sport sinnvoll, weil man die
Geschäfte damit nicht betreten darf.
Die Menschen in Miami sind sehr offen;
nette Gespräche sind an der Tagesordnung. Allerdings sollte man
nie vergessen, dass
Amerikaner sehr oberflächlich sind. Bekanntschaften vergehen
ebenso schnell,
wie sie gekommen sind. Die Ursache dafür liegt in der
amerikanischen
Mentalität: Egal ob am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, jeder
ist auf einem
sorgen- und problemfreien Umgang mit seinen Mitmenschen bedacht. Alle
Themen,
welche einen Disput hervorrufen oder den Gesprächspartner in eine
Verlegenheit
bringen könnten, werden vermieden. Mithin ist es verpönt,
andere Leute auf
Fragen der Politik oder Wirtschaft anzusprechen. Zu tiefgründigen
Gesprächen
wird man also kaum mit Menschen finden, die man nur gelegentlich sieht.
Über
den SmallTalk hinausgehen zu wollen wäre hier eine
Unhöflichkeit.
Im Übrigen ist das Bild der Deutschen in
Florida recht positiv. Deutsche gelten als ordentlich,
zuverlässig, fleißig und
gebildet. Zuverlässigkeit ist dagegen keine typische Eigenschaft
der
Amerikaner. Verabredungen werden ebenso schnell vergessen, wie sie
ausgesprochen wurden. Die beste Möglichkeit, mit Einheimischen in
Kontakt zu
kommen, bietet vorrangig der Sport. Ob an den BeachVolleyball-Feldern
oder im
Gym, der gemeinsame Sport verbindet. Viele Kanzleien in Miami sind
deutschsprachig und/oder haben deutsche Klientel und bilden daher
Referendare
aus. Zwangsläufig wird man daher einige Menschen zur
Freizeitgestaltung finden.
*
Rechtsanwaltskanzlei BAUR & KLEIN, P.A.
100 N. Biscayne Blvd., 21st floor
Miami, Florida 33132
Tel: [305] 377-3561
Fax: [305] 371-4380
eMail: tbaur@worldwidelaw.com
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DEUTSCHES KONSULAT
100 N. Biscayne Blvd., 22nd floor
Miami, Florida 33132
Tel: [305] 358-0290, Nr. der Referendare: (305) 373-9583
Fax: [305] 358-0307
*
UNIVERSITY OF MIAMI
LL.M. Programm [zahlreiche deutsche Studenten, die das erste oder
zweite Examen
bereits abgeschlossen haben]
Günstig und daher empfehlenswert ist
Publix:
*
Publix [Alton Rd./5th ab 2009]
* Meridian Food Store [Meridian Ave./6th]
* Wild Oats [Alton Rd/10th Street; Naturkostladen und extrem teuer]
In allen Supermärkten kann mit Kreditkarte
bezahlt werden. Alkoholische Getränke dürfen nach 22:00 nur
in den sog. ‘Liquor
Stores’ verkauft werden.
Folgende Einkaufszentren bieten sich u.a.
für halb- oder ganztägige Shopping-Touren an:
*
Lincoln Road [schöne
Einkaufsstraße in South Beach]
* Aventura Mall [North Miami, Nähe A1A und W. 192th Street,
Busverbindung von
South Beach]
* Dadeland Mall [Kendall]
* Sawgrass Mills [Florida’s größtes Outlet Center, Ft.
Lauderdale, I-95 North,
Exit Oakland Pkwy West, Flamingo Rd.]
* The Falls [Schöne Outside-Mall in Kendall. US 1 in Höhe 136
th Street
Süd-West]
* The Swap Shop [großer Flohmarkt, I-95 North, Exit Sunrise Blvd
West, Swap
Shop rechterhand].
*
Delano [edle
Hotelbar, Collins Str./17th]
* Red Square [Washington zwischen 4th und 5th, gegenüber China
Grill]
* Clevelander [Ocean Drive/10th]
* News Cafe [Ocean Drive/8th]
* Wet Willies [760 Ocean Drive]
* Monty’s [300 Alton Rd.; Lifemusik, Mo-Fr, 16-20 Happy Hour]
* Lost Weekend [Billard; Espanola Way zwischen Washington Ave. und
Collins
Str.]
* Hard Rock Cafe [Bayside]
* Van Dyke [Lincoln Rd.]
* The Spot [Washington Ave.]
* Rebar [Washington Ave.]
* Union Bar [Washington Ave.]
* Mickey’s [Washington Ave.]
* Monty’s [Coconut Grove South Bayshore Dr.; Lifemusik, Mo-Fr,
16-20 Happy
Hour]
* Iguana Cantina [Nähe Cocowalk, Coconut Grove - Donnerstag!]
*
Lincoln Rd. (div.)
* Ocean Drive (div.)
* teuer und gut: China Grill [5th & Washington], Grillfish [1440
Collins
Avenue], Ice Box [1657 Michigan Avenue - Wein selbst mitbringen].
* billig: Pollo Tropical [Alteon Rd.], Las Olas Cafe [Euclid & 6th].
*
Bayside Foodcourt
* SubWay (billig und gut)
* Wendy’s, Pizza Hut, …
* Brasilianische Kantine
* Skyline Cafe
Discos (für witzige $ 20 Eintritt)
Tip:
Newsletter für kostenlosen Eintritt unter http://www.sobespots.com/!
und www.megamusic.com
*
Liquid [1439
Washington Ave.]
* Level [Washington Ave.]
* Shadow Lounge [Washington Ave.]
* Crobar [Washington Ave.]
* Club Deep [621 Washington Ave.]
* Opium [Collins/1st]
* Living Room [Washington Ave.]
* Dunes [Washington Ave.]
* Les Bains [Washington Ave.]
*
Nikki Beach Club[1st & Ocean Drive] So. Vor 16 Uhr kostenlos
Stempel geben
lassen!
Coconut Grove
Donnerstags College-Night ab ca. 23 Uhr.
Diverse Pubs, Bars und Restaurants (billiger als SoBe).
Volleyball Courts
* Grundsätzlich sucht man sich einen Court
aus, der dem eigenen Niveau entspricht. Hat man diese Entscheidung
getroffen,
kann man die dort Spielenden oder Wartenden fragen, wer sich als
Letzter für
diesen Court gemeldet hat. Dann meldet man sich nach diesem an und
wartet, bis
man zum Zug kommt. Meist bleibt der Sieger eines Spieles auf dem Feld
und tritt
gegen zwei wartende Spieler an.
Fitness Studios
*
Crunch [1259 Washington Ave., $ 299 für 3 Monate]
* Ironworks [1676 Alton Rd., $ 187 für 3 Monate]
* Gold’s Gym [1400 Alton Rd.]
* Idol’s Gym [Lincoln Lane/Meridian Ave; $189 für 3 Monate;
zweites Studio
Downtown inklusive]
Sport
Anlage Flamingo Park [Alton
Rd. / 11 th Str.]
mit Tennis, Freibad, Basketball, Laufbahn,
u.v.m. (günstig)
Tauchen
Die Florida Keys, insbesondere Key Largo,
zählen zu den schönsten Tauchgebieten der Welt und sind bei
bis zu 30°C
Wassertemperatur auch ohne Neoprenanzug lange zu genießen. Im
“John Pennekamp
Nationalpark’ kann man ein eigenes Boot mieten (auch ohne
Bootsführerschein),
um das Korallenriff zu erforschen (ca. $220.00 für ein kleines
Boot, 6
Personen) oder auch geführte Schnorcheltrips buchen. Auch hier
werden keinerlei
Vorkenntnisse vorausgesetzt. Der PADI-Tauchschein kann in nur drei
Tagen
erworben werden; der Kurspreis liegt bei etwa $ 240 (Tarpoon Lagoon)
bis $ 350
(SoBe Divers). Im Besitz eines Tauchscheins kostet ein Trip mit 2
Tauchgängen
ca. $ 65 [incl. tanks & weights]. Tauchshops befinden sich auf der
Washington Ave. [South Beach Divers, 850 Washington Ave., [305]
531-6110] und
auf der Alton Road neben Monty’s (Tarpoon Lagoon).
Für alle Ausflüge gilt, dass sie am besten
während der Woche zu unternehmen sind. Zu dieser Zeit sind
Flüge und Motels
billiger, Straßen und Sehenswürdigkeiten weniger
überlaufen. Als Alternative
zur selbstständigen Erkundung des Landes kann man sich auch
kleinen
Reisegruppen für einen oder mehrere Tage anschließen.
Informationen gibt es
z.B. in einem Reisebüro Collins Höhe 11th Street oder an
einem Stand an der
Bayside.
Miami [miami.com]
* fast unbegrenzte Möglichkeiten
(Reiseführer, etc.)
Florida
Vorschlag für eine 4-Tage-Tour: [Aufenthalt
in Walt Disney World, Universal Studios kann eingebaut werden]
*
Tag 1:
U.S. 41 [Tamiami Trail durch Everglades National Park,
Alligator-Farmen,
Airboat-Fahrten]
Shark Valley, Visitor Point
Big Cypress Seminole Indian Reservation
Thousand Islands
Naples
Fort Myers
Sanibel Island
Sonnenuntergang in Englewood Beach
* Tag 2:
St. Petersburg [Salvador Dali Museum]
Clearwater Beach [Dolphin Tours]
Tampa
Orlando [Historischer Stadtkern bei Nacht]
* Tag 3:
Orlando Science Center [bei Benutzung des benachbarten Parkplatzes und
des
Hintereingangs kostenlos]
Daytona Beach [teilweise Möglichkeit, mit dem Auto über den
Strand zu fahren]
Casino Cruise, Port Canaveral [7 pm Auslaufen des weltweit
größten Casino
Schiffes, Sterling Casino Line, Tel: [321] 784-8558, Port Canaveral 2B,
Reservierung erforderlich, freier Eintritt, freie Getränke, freies
Buffet]
* Tag 4:
Übernachtung und Sonnenaufgang in Cocoa Beach
Kennedy Space Center [ganztägig] A1A über Vero Beach nach
Fort Pierce I-95 nach
Miami
Keys
[http://www.keysdirectory.com/main.html]
[http://www.keywest.com/]
Vorschlag
für eine 3-Tage-Tour:
*
Tag 1:
Alligator Farm
Key Largo
Dolphin Research Center [MM 58.5]
Nachtleben Key West
* Tag 2:
Southernmost Point of Continental USA
Ernest Hemingway Home
and Museum
Seafood im Historischen Hafen
Memorial Sculpture Garden
Lighthouse Museum
Mallory Square Sunset Celebration
* Tag 3:
John Pennekamp Coral Reef State Park [MM 102.5]
Snorkeling Tour Key Largo [Keys Diver] [SunDiver] [Quicksilver]
Bahamas
Zwei- oder dreitägige Ausflüge auf die
Bahamas gibt es in Form von Kreuzfahrten und Flügen bereits ab $
120.
Flugreise USA
Wer den Aufenthalt in den USA als
Sprungbrett für den Besuch anderer Orte in den USA nutzen will,
findet
problemlos günstige Inlandsflüge. Zu denken wäre an den
Westen der USA, die
großen Seen oder New York.
Deutschland hat ein hervorragendes und
weltweit respektiertes Rechtssystem. Bei deutschen Juristen findet man
oftmals
das Vorurteil, dass das amerikanische System nicht mit dem deutschen
konkurrieren kann. Das kann es auch nicht. Aber es funktioniert
trotzdem und
schafft Rechtsfrieden. Es gibt Tendenzen der zunehmenden Kodifikation
und der
Rechtsangleichung [vgl. HGB/UCC, GoB/GAAP, etc.]. Trotzdem verbleiben
gewaltige
Unterschiede in der juristischen Arbeitsweise. Niemand sollte den
Fehler
begehen, beide Systeme zu vergleichen oder zu bewerten, bevor er sie
nicht
ausreichend kennen gelernt hat.
Viele Geschäfte gewähren Preisnachlässe.
Gutscheine finden sich in zahlreichen Magazinen, Flyern und
Couponheften
[Travel Saver Guides], die den Dispensern kostenlos an jeder
Straßenecke
entnommen werden können.
Beim ADAC kann man als Mitglied kostenlose
Karten und Stadtpläne und Vergünstigungen bei Hotels/Motels
erhalten. Dafür
sollte man sich in Deutschland beim ADAC eine kostenlose AAA Karte
geben
lassen, da hier keiner die ADAC Karte kennt.
Zur Telefonauskunft kann der kostenlose
Online-Dienst AnyWho von AT&T genutzt werden. Kartenmaterial
beliebiger
Locations ist bei MapQuest und Maps.com zu finden. Gutes Kartenmaterial
gibt es
u.a. in der Buchladen der University of Miami.
·
Miami.com
* Government
* Wetter-Satellit Suchmaschine Südflorida
Telefonieren im Inland
Reguläre Telefonnummern sind in Nordamerika
stets uniform gestaltet. Sie bestehen aus einem dreistelligen
Regionalcode
[area code] und der siebenstelligen Rufnummer, deren erste drei Ziffern
das
lokale Ziel bestimmen.
In manchen Fällen schließt sich an die Rufnummer eine
weitere Apparatenummer
[extension] an.
Gespräche innerhalb eines area codes von
einem Festnetzanschluss aus sind i.d.R. kostenfrei und werden über
die
Grundgebühr abgegolten. Der area code, welcher z.B für Dade
County [305 und
786] lautet, muss stets mitgewählt werden; alle Gespräche
innerhalb von Miami
beginnen also mit [305 oder 786]. Bei der Benutzung von
Münzfernsprechern
müssen abhängig vom Provider einmalig entweder $ 0.25 oder $
0.35 eingeworfen
werden.
Ferngespräche, die zu einem anderen area
code führen, sind sehr kostenintensiv. Viele
Telefonanschlüsse sind daher für
ausgehende Gespräche außerhalb des area codes gesperrt. Es
bietet sich die
Benutzung von Prepaid-Telefonkarten an. Es sei auf den folgenden
Abschnitt
verwiesen. Um eine Rufnummer in einem anderen area code zu erreichen
muss die
[1] vorgewählt werden.
Telefonieren
von und nach Deutschland
Internationale Gespräche beginnen mit [011]
und der Landeskennung [Dt. 49]; die [0] im Regionalbereich des
Ziellandes ist
zu unterdrücken. Wenn aber der Telefonanschluss für
überregionale Telefonate
gesperrt ist, so ist er es mit Sicherheit auch für abgehende
internationale
Rufe. Die preiswerte Lösung liegt in den erwähnten
Prepaid-Telefonkarten. Sie
sind sowohl für internationale als auch für
überregionale Rufe in Nordamerika
geeignet. Die Preisstruktur ist unterschiedlich. Es wird teilweise ein
‘connection fee’ i.H.v. $ 0.99 bis $ 1.99 beim
Zustandekommen der Verbindung
erhoben; der Minutenpreis solcher Karten liegt um die $ 0.02 bis $ 0.05
pro
Minute. Empfohlen werden kann hier die Karte von ‘007′.
Die Prepaid-Karten sind mit regionalen
Access-Telefonnummern und einer PIN, die noch unversehrt verschlossen
sein
sollte, versehen. Wer eine Tour plant und sich die Möglichkeit
eines Anrufs
offen halten möchte, sollte darauf achten, dass die Karte mit
einer kostenlosen
1-[800] Zugangsnummer ausgestattet ist, weil man andernfalls eine
Prepaid-Karte
bräuchte um den Zugang zur Prepaid-Karte aufzubauen. Die
Menüsteuerung der
Karten erfolgt per Tonwahlverfahren. Meist muss nur die Sprache
gewählt und die
PIN eingegeben werden.
Bei Anrufen aus Deutschland muss als
Landeskennzahl für USA/Canada +1 [== 001] vorgewählt werden.
Daneben bieten
sich mehrere Call-by-Call Provider an.
Die Hauptsaison dauert von Oktober bis Mai.
Die Sonneneinstrahlung ist durch die Axialneigung der Erde reduziert;
die
Temperaturen sind nicht mehr tropisch, sondern nur noch subtropisch.
Während
sich Berge von verdunsteten Wassermassen im Sommer binnen wenigen
Stunden auftürmen,
erinnert das Wetter im floridianischen Winter eher an einen stabilen
kontinentalen
Sommer mit wenig Niederschlägen. In dieser Zeit flüchten sich
viele
Nordamerikaner und Europäer in das warme Florida. Man sollte
bedenken, dass ein
Aufenthalt, insbesondere die Unterkunft, teurer als in der Nebenzeit
werden
kann.
Wetter in Florida zur Sommerzeit ist eine
ganz besondere Erfahrung. Tropische Regenfälle bringen binnen
Minuten immense
Wassermassen herunter, welche allerdings nach kurzer Zeit schon wieder
verdunsten,
sodass die Erdoberfläche wieder trocken ist. Einen Regenschirm
oder eine
Regenjacke sollte man in der Hauptzeit nicht nur als Scherzartikel
mitbringen.
Hellhäutige Menschen haben die intensive Sonne zu respektieren,
eine halbe
Stunde kann hier bereits einen Sonnenbrand verursachen.
Hurricane
Season
Miami ist eine Stadt, welche in hohem Maße
tropischen Stürmen und Hurricanes ausgesetzt ist. Der impact eines
Hurricanes
ist eine ernste Angelegenheit und hat stets erhebliche Schäden
hinterlassen. Niemand
sollte dieses Naturereignis als Attraktion begreifen oder life
mitzuerleben
versuchen. Hurricanes transportieren unvorstellbare Wassermengen und
können in
Küstenabschnitte in einer Breite von mehreren 100 Meilen
einschlagen. Die
Kategorisierung der Stürme ist im Folgenden dargestellt:
|
Stufe
|
Wind
|
Brandung
|
|
Thunderstorm
|
unter
39 mph. |
|
|
Tropical
Storm |
39
- 73 mph. |
unter
4 ft. |
|
Hurricane
Kategorie 1 |
74
- 95 mph. |
4
- 5 ft. |
|
Hurricane
Kategorie 2 |
96
- 110 mph. |
6
- 8 ft. |
|
Hurricane
Kategorie 3 |
110
- 134 mph. |
9
- 12 ft. |
|
Hurricane
Kategorie 4 |
135
- 155 mph. |
13
- 18 ft. |
|
Hurricane
Kategorie 5 |
über
155 mph. |
über
18 ft. |
Die Stürme werden mit einem Namen erst dann
versehen, wenn sie das Ausmaß eines Tropical Storms erreichen.
Bei Hurricanes
gibt es zwei Stufen der offiziellen Warnung: HURRICANE WATCH bedeutet,
dass ein
impact innerhalb 24-36 Stunden möglich ist, HURRICANE WARNING
zeigt an, dass
der Einschlag binnen 24 Stunden oder weniger erwartet wird.
Spätestens nach H.
WARNING wird die EVACUATION angeordnet. Miami Beach wird komplett
evakuiert,
die Küstenabschnitte bis zu mehreren Meilen in das Festland
hinein. Alle
high-rise buildings in der coastal line sind zu verlassen.
Feiertage und eingeschlossene Fenstertage
eignen sich für mehrtägige Ausflüge:
Gesetzliche Feiertage
*
New Years Day: 01. Januar
* Martin Luther King Day: Dritter Montag im Januar
* President’s Day: Dritter Montag im Februar
* Memorial Day: Letzter Montag im Mai
* Independence Day: 04. Juli
* Labor Day: Erster Montag im September
* Columbus Day: Zweiter Montag im Oktober
* Veteran’s Day: 11. November
* Thanksgiving Day: Vierter Donnerstag im November
* Christmas Day: 25. Dezember
In vielen Servicejobs, insbesondere in
Bars, arbeitet das Personal ohne Gehalt; es ist zur Entlohnung
vollständig auf
Trinkgelder [tips] angewiesen. Diese betragen um die 15% und sollten
nicht
unterschlagen werden, weil dies einigen Ärger bedeuten
könnte. Oftmals werden
Serviceleistungen ohne wenigstens einer konkludenten Zustimmung an den
Mann
gebracht; z.B. auf der Toilette das frische Handtuch über die
Schulter gelegt.
Der Grundsatz des Schweigens als rechtliches nullum ist zumindest in
der
Servicebranche unbekannt, ein solches Angebot müsste durch
ausdrückliche
Mitteilung abgelehnt werden. Mangels einer amerikanischen Entsprechung
der
deutschen PreisangabenVO sind die Preise zumeist ohne die
Mehrwertsteuer i.H.v.
7% ausgezeichnet. Faktisch kann man nie wissen, auf welche Produkte
oder
Dienstleitungen sie anzurechnen ist.
Flugdaten des Miami International Airport
können online auf der Webseite oder über die automatisierte
InfoLine [305]
876-7000 abgefragt werden. Wer am Miami Int’l ankommt, kann sich
zwischen einem
Taxi [flat rate $ 28], einem Shuttle-Bus [Super-Shuttle flat rate $ 12;
Tel.:
305-871-2000] und dem J/S Bus entscheiden [$ 1.25 + $ 0.25 transfer,
umzusteigen in North Beach, Ecke 41st/Collins Str., Indian Creek], um
nach
South Beach zu gelangen.
Das Straßensystem von Miami ist
übersichtlich gestaltet: Flagler St. und Miami Ave. teilen das
Stadtgebiet in 4
Sektoren, NW, NE, SW und SE. ‘Streets’ und
‘Terraces’ verlaufen in östlicher
bzw. westlicher Richtung; ‘Avenues’, ‘Courts’
und ‘Places’ sind nördlich bzw.
südlich ausgerichtet. Ein Boulevard ist meist belebt, Causeways
führen über das
Wasser.
7.
VERZEICHNIS DER REFERENDARE UND PRAKTIKANTEN
|
Name |
Zeitraum |
Telefon |
Email |
|
Ralf Flöter |
April-Juni 1992 |
0211-593970 |
|
|
Hans-Jürgen Marx |
Oktober-Dezember 1992 |
|
|
|
Yadwigha Pretzell |
Juni-November 1993 |
|
|
|
Dr. Christian Pertschy |
November 1993-Februar 1994 |
089-223264 |
|
|
Dr. Dieter Nirschl |
Januar-Februar 1994 |
|
|
|
Sascha Bürger |
Mai-Juli 1994 |
|
|
|
Uwe Brüggemann |
Januar-März 1995 |
0761-552077 |
|
|
Ludger C. Verfürth |
März-Mai 1995 |
0431-32668 |
|
|
Michael L. Ultsch |
Dezember 1995-April 1996 |
|
|
|
Antje Günther |
März-Juni 1996 |
|
|
|
Joachim Hein |
Juli-September 1996 |
|
|
|
Dr. Thorsten Krause |
Januar-März 1997 |
040-810281 |
|
|
Claudia Schütte |
Juli-August 1997 |
0761-407216 |
|
|
Jan Leistner |
Juni-August 1997 |
02225-15049 |
|
|
Holger Strahl |
Januar-April 1998 |
06105-71237 |
|
|
Norbert Tretter |
Juni-August 1998 |
|
|
|
Sebastian Ritze |
Juli-September 1998 |
|
|
|
Christine Müller |
September-Dezember 1998 |
0441-39798 |
|
|
Tobias Beltle |
November 1998-Januar 1999 |
07152-47572 |
|
|
Joachim Distel |
Dezember 1999-März 2000 |
0711-415134 |
|
|
Barbara M. Treeger |
Januar-März 2000 |
089-28986247 |
|
|
Laura Susanne Wegehoff |
Juni-August 2000 |
|
|
|
Thomas Olschewski |
Juli-September 2000 |
|
|
|
Mario Krauss |
August-November 2000 |
|
|
|
Uwe Frommhold |
Januar-März 2001 |
|
|
|
Heike Boeschen |
Januar-April 2001 |
|
|
|
Markus Kling |
Mai-Juli 2001 |
|
|
|
Mark
D. Heinemann |
Mai-Juli
2001 |
|
|
|
Carsten
Stellamanns |
Juni-Oktober
2001 |
|
|
|
Alpan
Sagsöz |
Juli-Oktober
2001 |
|
|
|
Wolfgang
Böh |
Oktober-November
2001 |
|
|
|
Florian Ehrich |
November 2001-Januar 2002 |
|
|
|
Dr. Heike Kerszis |
Mai-August 2002 |
|
|
|
Tanja Zinser, LLM |
Juni-September 2002 |
|
|
|
Benny Baur |
Juli-September 2002 |
|
|
|
Christian Vad |
August-Oktober 2002 |
|
|
|
Andre Hofmann |
Januar-Mai 2002 |
|
|
|
Anja Treml |
September-Dezember 2002 |
|
|
|
Anne Thole |
Januar-April 2003 |
|
|
|
Marcus Hennies |
März-Juni 2003 |
|
|
|
Anja Brauer |
Mai-Juli 2003 |
|
|
|
Guido Utsch |
August-November 2003 |
|
|
|
Iris Vasbender |
Dezember 2003- März 2004 |
|
|
|
Iwona Gromek |
Dezember 2003- März 2004 |
|
|
|
Reinhold Horn |
März-Mai 2004 |
|
|
|
Yasmin Farhumand |
Juni-August 2004 |
|
|
|
Christian Sirch |
Juli-September 2004 |
|
|
|
Thomas Wenninger |
Juli-September 2004 |
|
|
|
Dr. Sebastian Nürnberg |
November 2004-Januar 2005 |
|
|
|
Stephan Dobrowolski |
Januar-März 2005 |
|
|
|
Michael Gan |
Februar-April 2005 |
|
|
|
Holger Bachmann |
Februar-April 2005 |
|
|
|
Marco Rau |
Mai-Juli 2005 |
|
|
|
Nadine Blattner |
Juli-September 2005 |
|
|
|
Birgitt Matthei |
August-Oktober 2005 |
|
|
|
Dr. Jens Heller |
November 2005-Januar 2006 |
|
|
|
Claus Peter Knöller |
August-September 2006 |
|
|
|
Rebecca Haake |
August-Oktober 2006 |
|
|
|
Annette Blind |
Oktober-Dezember 2006 |
|
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Jan Evers |
März-Mai 2007 |
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Kristin Ullrich |
Mai-Juli 2007 |
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Isabelle Kosch |
Juli-September 2007 |
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Niels von Lievonius |
August-Oktober 2007 |
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Katja Gseller |
Juni-August 2008 |
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Stephan Lang |
Juli-September 2008 |
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Katharina Simon |
September-Oktober 2008 |
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Tobias Heckhausen |
Oktober-Dezember 2008 |
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Claudia Langer |
November 2008-Januar 2009 |
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Wolfgang Rieger |
Januar-März 2009 |
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Marianne Maurin |
März-April 2009 |
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Tobias Mörk |
April 2009 |
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Yannick Rabow |
März 2009 |
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yannick.rabow@b2bservices.de |
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Annette Gabli |
August-September 2009 |
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Mirko Rosenberger |
August-September 2009 |
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