Informationen für Referendare & Praktikanten in Miami

Stand: Januar 2005

Inhaltsverzeichnis

  1. Allgemeines
    1. Tätigkeitsfeld
      1. Kanzleiarbeit
      2. Gerichtsbesuche
    1. Computer und Internet
    2. Juristische Literatur
  1. Reisevorbereitung
    1. Visum
    2. Finanzen
      1. Allgemeines, Geldwechsel
      2. Konten
      3. Travellers Cheques
      4. EC-, Kreditkarten
    1. Versicherungen
      1. Krankenversicherung
      2. Reisegepäckversicherung
      3. Haftpflichtversicherung
    1. Bekleidung
  1. Unterkunft
    1. Allgemeines
      [Karte Miami]
    2. Kurzfristiges Wohnen
      1. Youth Hostels
      2. Hotels

[Karte South Beach]

    1. Langfristiges Wohnen
      1. Studios
      2. Apartments
      3. Wohnungssuche
  1. Verkehrsmittel
    1. Öffentliche Verkehrsmittel
    2. Mietwagen
    3. Neu- und Gebrauchtwagen
  1. Freizeitgestaltung
    1. Kontakte
      [Karte University of Miami]
    2. Supermärkte
    3. Shopping Malls
    4. Bars/Restaurants
    5. Nachtleben
    6. Sport
    7. Ausflüge
  1. Weitere nützliche Informationen
    1. Rechtssystem
    2. Info- & Kartenmaterial
    3. Miami Links
    4. Telefonieren
    5. Wetter, Hurricane Season
    6. Feiertage
    7. Sonstiges
  1. Verzeichnis der Anwälte
  1. Verzeichnis der Referendare & Praktikanten

A. Allgemeines

Miami ist wirtschaftliche, politische und kulturelle Drehscheibe im Südosten der USA. Als Medienstandort belegt die Region landesweit Platz 5, die Entwicklung zur zentralen Schaltstelle für das Internet ist absehbar. Ziel des vorliegenden Dokumentes ist es, deutschen Praktikanten und Referendaren, die ihre praktische Tätigkeit bei einer der ausbildenden Stellen in Miami absolvieren, hilfreiche Informationen zu vermitteln, um sich so auf den Aufenthalt besser vorbereiten zu können.

Die Kanzlei Baur &Klein, P.A. befindet sich im 21. Stock des New World Tower direkt gegenüber der Bayside in Downtown Miami mit Blick auf den Hafen und das Meer. In der Kanzlei arbeiten insgesamt ca. 22 Personen, es gibt sechs Angestellte und sechs als freie Mitarbeiter arbeitende Anwälte. Alle relevanten Informationen sind im Internet unter der Präsenz [http://www.worldwidelaw.com/] verfügbar.

Chef der Kanzlei und zugleich Ausbildungsleiter ist Rechtsanwalt Thomas Baur. Herr Baur studierte in Deutschland Jura und ist dort als Rechtsanwalt zugelassen. Nachdem er in den USA den Master of Law erwarb, studierte er auch in Florida Jura und absolvierte das Bar-Exam. Seither ist er in Florida und in Deutschland als Anwalt zugelassen

I. Tätigkeitsfeld

1. Kanzleiarbeit

Die Kanzlei ist auf allen Rechtsgebieten tätig; schwerpunktmäßig arbeiten die Anwälte rechtsberatend. Die Materie der rechtlichen Tätigkeit umfaßt die gesamte Palette des amerikanischen und deutschen Zivilrechts, vom Vertrags- über Steuer- und Gesellschaftsrecht bis hin zum Familien- und Grundstücksrecht. Auch Gesellschaftsgründungen und Einwanderungsanträge werden bearbeitet, sowie Erbscheinsanträge zur Vorlage bei deutschen Nachlaßgerichten entworfen. Je nach Engagement ist es möglich, direkt an der Bearbeitung von amerikanischen Rechtsfällen mitzuarbeiten.

Desweiteren ist das Übersetzen von Briefen, Gutachten, Schriftsätzen usw. an der Tagesordnung und nimmt einen erheblichen Teil der Arbeit ein. Die Übersetzung muß in der Regel nicht wörtlich gemacht werden, sondern erfolgt sinngemäß. Hier wie überall gilt: 'Übung macht den Meister'. Vor Rückfragen bei dem zuständigen Sachbearbeiter braucht man sich nicht zu scheuen, denn die Mitarbeiter sind ausnahmslos sehr hilfsbereit und freundlich. Dementsprechend ist die Arbeitsatmosphäre im office sehr angenehm.

Für den Praktikanten bzw. Referendar besteht zudem die Möglichkeit einen bedingt wissenschaftlichen Aufsatz zu verfβassen. Das Thema kann grundsätzlich frei gewählt werden. Es bietet sich allerdings an, sich für einen rechtsvergleichenden Kontext zu entscheiden.

Ansonsten hängt die Art der Tätigkeit natürlich von Engagement und Selbständigkeit ab. Auch Mandantenkontakte und Betreuung sind möglich. So gibt es auch die Möglichkeit, mit nur englisch sprechenden Mandanten gemeinsam deren Rentenanträge auszufüllen bzw. zu bearbeiten.

2. Gerichtsbesuche

Wer Interesse an Litigation [Prozeßführung] hat, sollte sich an Christopher Klein wenden, der regelmäßig zu Gericht geht. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, Prozessen bei Gericht selbständig beizuwohnen. Das Dade County Courthouse [73 West Flagler] und der Federal Court liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Keinesfalls verpassen sollte man die Gelegenheit, Video-Anklageerhebungen [arraignments] im Metro Dade Justice Building [1351 NW 12th] anzuschauen.

II. Computer und Internet

Computer und Internet dominieren die Arbeit des Anwalts zunehmend. Viele wichtige Infomationen sind im Internet oder auf Datenbanken verfügbar. Als Beispiel seien hier das LEO Online-Dictionary und die Florida Statutes zu nennen. Die Kanzlei verfügt über eine schnelle Internetanbindung.

Die Arbeitsplätze der Referendare sind jeweils mit Computern mit Internetzugang versehen. Auf der Plattform Windows XPsind Word und andere Office-Applikationen installiert. MS Outlook wird für interne Nachrichten benutzt, kann aber ebensogut für e-mails per Internet gebraucht werden. Empfehlenswert ist allerdings ein Account bei einem der zahlreichen kostenlosen Mailing-Dienste [GMX, Hotmail, Freenet, Web], um so private e-mails abzusondern.

III. Juristische Literatur

Die Kanzlei verfügt über eine gut eingerichtete Bibliothek und hat Zugriff auf den Westlaw-Research. Deutsche Gesetze sind in Form von Schönfelder und Sartorius vorhanden; ferner finden sich Kommentierungen von BGB, ZPO und HGB. Sofern die Möglichkeit besteht, bietet es sich an, z.B. eine JuS-Basis-CD (Studentenausgabe für ca. 75 Euro) mit Gesetzes- und Entscheidungssammlung mitzunehmen, da die juristische Literatur nicht auf dem aktuellsten Stand ist. Für die juristische Vorbereitung des Aufenthaltes sind folgende Literaturempfehlungen auszusprechen:

  • FRANCIS H. HELLER: 'USA - Verfassung und Politik'
  • GERALD M. STERN: 'The Buffalo Creek Disaster'
  • PETER HAY: 'US-Amerikanisches Recht'
  • B. SHARON BYRD: 'Einführung in die anglo-amerikanische Rechtssprache'
  • B. SHARON BYRD: 'Anglo-Amerikanisches Vertrags- und Deliktsrecht'
  • SCHACK: 'Einführung in das US-Amerikanische Zivilprozeßrecht'
  • JOHN GRISHAM: 'A Time to Kill'
  • JONATHAN HARR: 'A Civil Action'
  • STRUNK/WHITE: 'The Elemenst of Style'
  • Oxford University Press: 'Fundamentals of American Law'

Wer seinen Aufenthalt hier auch zum Lernen für das erste oder zweite Staatsexamen nutzen möchte, sollte sich seine Bücher mitbringen. Platz, Ruhe und Zeit zum Lernen kann man hier finden, wenn man das möchte.

B. Reisevorbereitung

I. Visum

Für einen Aufenthalt als Referendar oder Praktikant braucht man trotz unentgeltlicher Tätigkeit grundsätzlich ein B-Visum, welches beim U.S. Generalkonsulat in Frankfurt oder Berlin beantragt werden muß. Referendare haben nachzuweisen, daß sie ihr Gehalt nur aus Deutschland beziehen. Weitere Details und Preisinformationen sind über die Homepage des US-Botschaft zu erfahren.

Aufgrund der verschärften US-Einreisebestimmungen muß das Visum persönlich in Berlin oder Frankfurt nach vorheriger Terminvereinbarung und Überweisung der Gebühr beantragt werden. Dabei werden Fingerabdrücke und Foto genommen.

II. Finanzen

1. Allgemeines & Geldwechsel

Miami ist der Platz für Reiche und Schöne und solche, die es gerne wären. Jeder wirft das Geld umher, und diejenigen, 'die es gerne wären', wollen natürlich mithalten. Im Ergebnis läßt sich in Miami, insbesondere in Miami Beach, eine lokale Inflation beobachten. Abhängig vom derzeitigen Wechselkurs kann der Aufenthalt also entweder teuer oder richtig teuer werden. Diesen Umstand sollte jeder bedenken, der einen Aufenthalt in Miami plant. Allein mit den Bezügen aus dem Referendariat auszukommen, könnte sich u.U. schwierig gestalten. Es sollte daher stets eine finanzielle Reserve verfügbar sein.

2. Konten

Anzuraten ist ein Konto bei einer in Deutschland vertretenen amerikanischen Bank. Im Falle von Miami ist hier nur die Citibank empfehlenswert, weil mehrere Zweigstellen in Miami und Miami Beach unterhalten werden. Mit der EC-Karte kann dort abgesehen von den bankenüblichen Usancen gebührenfrei Bargeld abgehoben oder der Kontostand geprüft werden. Eine Citibank-Zweigstelle findet sich in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz am Biscayne Boulevard etwa Höhe 1st Street. Wer bei der Deutschen Bank ein Konto hat, kann bei der Bank Of America kostenlos Geld abheben. Auf jeden Fall sollte man, bei seiner Bank in Deutschland Online-Banking beantragen, damit man auch vom Arbeitsplatz aus das Konto bequem verwalten kann.

3. Travellers Cheques

Travellers Cheques sind im Zeitalter der elektronischen Kontoführung überholt. Da diese in wenigen Geschäften gerne gesehen sind und in den allerwenigsten Fällen Schecks über $ 50 angenommen werden, sollte man sie nur als Notgroschen für den Fall eines kompletten Kartenverlustes zwischen anderen wichtigen Dokumenten aufbewahren.

4. EC-, Kreditkarten

Mit bank- oder organisationsfremden EC-Karten kann man Bargeld an Geldautomaten nur abheben, sofern sich das Cirrus-Symbol oder Maestro-Symbol darauf befindet, was fast immer der Fall ist. Die USA sind ein Land, welches auf Kredit aufgebaut ist; jeder lebt nur kurz oberhalb seiner Kreditlinie. Bei einigen Geschäften, insbesondere Autovermietungen, werden nur noch Kreditkarten akzeptiert.

Aufgrund starker Akzeptanz sind daher die Kreditkarten von VISA, American Express und MasterCard [EuroCard] zu empfehlen. Eine Goldkarte ist lohnend, da sie erhöhte Versicherungsleistungen (z. B. Krankenversicherung bis 62 Tage) bietet. Insgesamt sollte man die Karten aber zurückhaltend einsetzen, weil bei jeder Zahlung zur normalen Kreditgebühr die Auslandsgebühr kommt (nur ca. 1,5 %). Studenten und Referendare können sich fast bei allen Banken eine kostenlose Kreditkarte beantragen. Daran sollte man rechtzeitig vor Reiseantritt denken, da eine bestellte Karte bis zu drei Monaten dauern kann. 

III. Versicherungen

1. Krankenversicherung

Der Krankheitsfall in den USA sollte nicht unterschätzt werden. Tagessätze von $ 1.500,- für einen Krankenhausaufenthalt sind üblich. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist daher das letzte, woran man sparen sollte. Günstige Pauschalangebote werden von den öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten angeboten. Da bei diesen Angeboten der maximale zusammenhängender Aufenthalt von 6 Wochen zu kurz ist, sollten die weiteren Tage zum erhöhten Entgelt von Euro 0,40 pro Tag dazubestellt werden. Für Medikamente bei leichter Krankheit sind die Drogeriemärkte "Walgreens" und "CVS" zu empfehlen.

2. Reisegepäckversicherung

Ob sich eine Reisegepäckversicherung lohnt, muß jeder selbst entscheiden. Berücksichtigt werden sollte, daß die Versicherer nur selten zahlen und durch Versicherungsbedingungen viele Verlustsituationen ausgeschlossen werden. Teilweise ist dieser Posten im Versicherungspaket der Kreditkarte enthalten, ansonsten ist eine Erweiterung der Hausratversicherung möglich. Als guter Jurist sollte man bei verspätet angeliefertem Gepäck die dadurch entstehenden Unkosten einfordern; üblicherweise werden $ 75 für die first expenses gezahlt.

3. Haftpflichtversicherung

Die meisten Haftpflichtversicherungen decken Auslandsaufenthalte ab. Vor der Abreise sollte man sich aber dieses Umstandes versichern, denn genauso wie in der Heimat kann man sehr schnell einen Schaden verursachen und haftbar werden. In den USA geht z.B. jeder bei rotem Ampelsignal über die Straße. Bei Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe sollte man dann besser versichert sein.

IV. Bekleidung

Für die Kanzlei gilt der übliche Dress-Code. Am Freitag kann allerdings die Krawatte zu Hause gelassen werden (casual friday). Zu beachten ist, daß dieser trotz der hohen Außentemperaturen auch bei Gerichtsverhandlungen vorgeschrieben ist. Die Büroräume sind aufgrund zentraler Klimaanlage recht kühl, weshalb eventuell 1-2 Pullover im Gepäck sein sollten. Für die Freizeit werden fast ausschließlich kurze Sachen benötigt.

Zur Vorbereitung eines Praktikums oder einer Referendarstation gibt eine Broschüre von Daniel Biene wichtige Informationen, die über die DAJV bezogen werden kann (http://www.dajv.de/praktik/text-d.htm). Für Studenten ist es in Einzelfällen möglich über den DAAD einen Fahrtkostenzuschuss zu erhalten, der einen Teil der Flugkosten abdeckt (http://www.daad.de/).

C. Unterkunft

I. Allgemeines

Die Wohnung ist der einflußreichste Faktor des Aufenthaltes. Durch Lage, Ausstattung, Mitbewohner und Preis bestimmt sich, wie weit der Weg zur Arbeit, an den Strand und in das Highlife ist, ob man sich mehrere Monate wohl oder schlecht fühlt, Anschluss zu anderen Referendaren oder Einheimischen findet, und ob am Ende noch etwas Geld zum Leben übrigbleibt.

Prinzipiell kann die Wohnqualität in Miami nicht mit der in Deutschland konkurrieren. Es ist mehr zu zahlen und weniger zu erwarten. Einerseits liegt das am begrenzten Raum, welcher in Miami, insbesondere in Beach, zur Verfügung steht. Andererseits sind Amerikaner mobiler und legen weniger Wert auf solide Bausubstanz und komfortables Wohnen. Vielleicht schwindet aber auch einfach nur die Motivation, nach unzähligen Wirbelstürmen und Hurricanes alles wieder perfekt herzurichten.

Der Wohnungsmarkt kann in Bedrooms [Rooms], Studios und Apartments unterteilt werden. Während in einem Bedroom nicht mehr als das Bett und ein Schrank zur Verfügung stehen, ist das Studio mit einer integrierten Küche ausgestattet; Apartments zeichnen sich durch separates Wohn- und Schlafzimmer aus. Die Preise sind stark saisonabhängig; die Hauptsaison dauert von Oktober bis einschließlich Mai.

Aufgrund der zentralen Lage, der Nähe zum Strand und den vielen Freizeitmöglichkeiten bietet sich zum Wohnen der Süden von Miami Beach [South Beach], das sog. Art Deco District an, welches sich von der 5th bis zur 17th Street erstreckt. Zur Kanzlei fahren die S, C, K oder Flagler Max Busse in ca. 18 Minuten. Der überwiegende Teil der bisherigen Referendare wählte diesen Ort zum Wohnen. Folglich beziehen sich alle Informationen auch auf SoBe. Wer zugunsten besserer Sprachkenntnisse auf den einzigartigen Lifestyle in South Beach verzichten will, sollte die Schwarzen Bretter auf dem Campus der University of Miami oder im Internet aufsuchen.

Vor der Wohnungssuche sind die eigenen Bedürfnisse zu überprüfen; sicher schafft sich niemand eigene Möbel an, sondern achtet auf furnished; central A/C, AC, water, phone, laundry included ist zwar wünschenswert, aber meist mit Mehrkosten verbunden. Im übrigen sollten alle unten genannten Preise auf ihre Aktualität geprüft werden.


II. Kurzfristiges Wohnen

Wer trotz der unten gelisteten Kontakte keine Wohnung vor der Einreise fand, braucht zunächst eine Unterkunft, von der aus erfolgreiche Wohnungssuche betrieben werden kann.

1. Youth Hostels

Die preiswerteste Variante ist das Aufsuchen von Youth Hostels. Den günstigen Preisen steht allerdings gegenüber, daß man das Zimmer teilweise mit anderen Reisenden teilt.

  • Clay International
    1438 Washingtion Avenue, Tel.: [305] 534-2988, Fax: [305] 673-0346
    [ca. $ 600/Monat, $ 40/Tag, $ 230/Woche]
    Sehr zu empfehlen für die ersten Tage und die Zimmersuche, da in zentraler Lage.
  • Banana Bungalow
    2360 Collins Avenue, Tel.: [305] 538-1951, Fax: [305] 531-3217
    [$ 16/Tag Mehrbettzimmer; ab $ 45 Privatzimmer]
    Ein Block zum Strand, Frühstück inklusive, Swimming Pool. Gute Busanbindung.
  • Tropics Hotel
    1550 Collins Avenue, Tel.: [305] 531-0361
    [ca. $ 550/Monat; etwa $ 57 - $ 65/Tag]
    Jugendhotel für Traveller.

2. Hotels

Hotels findet man in Miami Beach wirklich an jeder Ecke. Wer sich bereits im Internet informieren will, sollte den Hotelguide Miami besuchen.

  • Clifton-Hotel
    1343 Collins Avenue, Tel.: [305] 534-0128
    [ca. $ 750/Monat]
  • Carlton Hotel
    1433 Collins Avenue, Tel.: [305] 538-5741
    [ca. $ 800/Monat]
  • Colony
    736 Ocean Drive, Tel.: [305] 673-0088
    [ca. $ 900/Monat]


III. Langfristiges Wohnen

Die folgenden Adressen haben sich im Laufe der Jahre bewährt; sie befinden sich in zentraler Lage, haben einen Supermarkt und die Buslinien in der Nähe und sind vor allem bezahlbar. Man sollte bemüht sein, die folgenden Adressen frühzeitig zu kontaktieren, weil sie erfahrungsgemäß auf mehrere Monate im Voraus ausgebucht sind.

1. Studios

  • 520 Eucild Avenue
    € 480 + NK (ca. $ 60 Fixkosten und dann abhängig von Eigenbedarf), 2 ältere, saubere und große Einzimmerstudios, ca. 35 m² mit abgetrennter Küche und Bad, TV, begehbarer Kleiderschrank, Waschsalon gegenüber, Höhe 5th, 5 Gehminuten zum Strand und Ocean Drive, Anbindung C-Bus (ca. 18 min. zum Büro), Meridian Food Store [Meridian/6th] um die Ecke.

    Das Apartment wird regelmäßig von Referendaren gebucht. Es ist immer sehr früh ausgebucht, so daß es sich empfiehlt, sich rechtzeitig [ca. ein halbes Jahr] vorher darum zu bemühen. Eigentümer und Ansprechpartner ist Herr Klose, welcher in Deutschland lebt.

    H. J. Klose
    Strahlenberger Str. 15
    D-69198 Schriesheim
    Tel.: 06203 - 61276

2. Apartments

  • Maria Gonzalez
    899 West Avenue, Tel.: [305] 534-9522
    Ca. $ 700 - 800 pro Zimmer. NK inkl., in WG-tauglichen Zweizimmer-Apartments; A/C, Cable TV neunstöckiges Apartmenthaus, solide Bausubstanz, Waschmaschine und Trockner auf jeder Etage, Pool mit Grill, 2 Parkdecks (inkl.), Höhe 9th, 15 Gehminuten zum Strand und Ocean Drive, Anbindung S-Bus (ca. 18 min. zum Büro), Supermarkt Wild Oats gegenüber.

      Maria zeigt sich gegenüber Besuchern ohne Auto erbittlich und nimmt sie zum Einkauf im Publix mit. Ein großer Vorteil sind die Waschmaschinen und Trockner auf jeder Etage, jeweils mit fünf Quarters zu bedienen. Das Apartment ist vom Standard her das beste der drei zueletzt genannten Apartments. Man kann aber bei allen nicht viel falsch machen bei einem Aufenthalt von 3 Monaten. Die Referendare, die bei Maria wohnen und wohnten, waren alle sehr zufrieden.

3. Wohnungssuche

Sollte man nach Miami kommen, ohne sich vorher eine Wohnung gesichert zu haben, so wird dies die erste große Herausforderung. Das eigene Suchen nach einer Bleibe ist abgesehen von der Tatsache, daß die Maklergebühren i.d.R. vom Vermieter getragen werden, nur mit Nachteilen verbunden. Wer tatsächlich vor Ort suchen muß, sollte bereits 2 Wochen vor Arbeitsbeginn anreisen.

Die meisten Vermieter sind an long-term Vermietungen interessiert und bieten deshalb auch selten etwas Möbliertes an. Auch ein 6-monatiger Aufenthalt gilt als short-term. Als Informationsquelle kann zum einen natürlich das Internet dienen. Allerdings sollte man sich die Daten interessanter Objekte bereits aus Deutschland mitbringen, daß man schonmal einen Überblick hat und nicht in Zeitnot gerät. Internetcafés gibt es auch hier, falls man von hier suchen möchte. Zum anderen sind sehr viele Angebote in der wöchentlich, jeweils mittwochs erscheinenden kostenlosen Veranstaltungszeitung 'New Times'  zu finden. Als letzte Möglichkeit verbleibt, über die Meridian und Euclid Ave. zu gehen, und die ausgestellten Telefonnummern der Makler oder Vermieter zu notieren.

D. Verkehrsmittel

I. Öffentliche Verkehrmittel

Das Public Transportation System ist bei weitem nicht so schlecht wie sein Ruf. Die Busse verkehren ca. alle 10 - 15 Minuten. Mutunter kann man aber auch einmal 30 oder 45 Minuten auf den Bus warten, wenn dieser im Stau stecken geblieben ist. Bei einer Unterkunft in South Beach bieten die Busse durchaus etwas Flexibilität. Von den Wohnungen bei

Eine Monatskarte kostet $ 60. Sonst beträgt das Fahrtgelt $ 1.25, mit den am Government Center erhältlichen 'tokens' nur $ 1. Plant man einen Umstieg, hat man beim Fahrtantritt für zusätzliche $ 0.25 ein 'transfer' zu erwerben. Wer ohne 'token' fährt, sollte das Entgelt passend in Form einer Dollar-Note und eines Quarters bereit halten; die Fahrer wechseln kein Geld und weisen Passagiere ohne das passende 'change' ab. Generell ist den Busfahrern durch Handzeichen mitzuteilen, daß man zusteigen möchte. Für kleinere Strecken innnerhalb von South Beach bietet sich der Shuttle Bus an, welcher entlang der Washington Ave. zwischen 5th und 17th Street pendelt. Der Fahrpreis beträgt hier $ 0.25.

II. Mietwagen

Wer den Arbeitsplatz per Bus erreicht, braucht spätestens bei der Erkundung von Florida und der Gegend um Miami ein Auto. Prinzipiell gibt es zwei Wege für die Anmietung: Von Deutschland aus oder vor Ort. Wer nach Miami reist, wird allerdings noch nicht wissen, zu welchen Zeiten er einen Wagen braucht. Die Anmietung von Deutschland aus ist also nur denjenigen zu empfehlen, die für den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes auf einen Wagen angewiesen sind. Deutsche Reisebüros und Agenturen [z.B. http://www.holiday-autos.de/] bieten spezielle Tarife für langfristiges Mieten an. Bei der Anmietung in Deutschland gelten dennoch die gleichen Bedingungen und Restriktionen wie in den USA. Außerdem kann man übers Internet auch in Deutschland buchen. Wo man seinen Wagen billiger findet, kann man nur kurz vorher durch Preisvergleich herausfinden. Grundsätzlich muss man mit ca. Euro 200 pro Woche rechnen. 

Für die kurzfristige Miete sind ALAMO, DOLLAR und ENTERPRISE, jeweils mit Vertretung in South Beach, zu empfehlen. Hier findet man Wochen-Specials um die $ 110 [exkl. tax, surcharge, insurance]. Erforderlich ist eine Kreditkarte; Mieter unter 25 bezahlen wesentlich mehr Versicherung. Wer sich in die Kategorie unter 25 und ohne Kreditkarte einordnen muß, findet günstige Angebote im Reisebüro vom Banana Bungalow, welches mit der nebenan belegenen AVIS-Vertretung zusammenarbeitet. Anstatt der Kreditkarten-Ermächtigung ist ein Deposit i.H.v. $ 250 zu hinterlegen, Mieter unter 25 bezahlen nur $ 10 pro Tag Aufschlag.

Zu beachten ist bei der Anmietung auf jeden Fall die sog. 'mileage', die km-Begrenzung. Bei Überschreitung wird ein teures km-Entgelt berechnet. Eigentümlich ist das Versicherungssystem gestaltet: Im Paket 'basic coverage' ist nur der eigene Fahrzeugschaden [verschuldensunabhängig] enthalten. Das erweiterte Paket enthält den Personenschaden im eigenen Fahzeug. Um Probleme zu vermeiden, sollte aber in jedem Fall 'full coverage' gewählt werden.

Bleibt noch zu erwähnen, daß auch die kurzfristige (etwa 2-3 Tage vorher) Wagenmiete von den USA aus über das Internet oder durch Anruf (bzw. Fax) bei einem deutschen Reisebüro ohne weiteres möglich ist. Das Reisebüro schickt dann den Fax-Voucher an die angegebene Fax-Nummer. Dieser wird problemlos von den hiesigen Autovermietungen anerkannt. Bei Internet-Buchung erhält man eine Auftragsnummer, die man der entsprechenden Autovermietung vorzulegen hat. Die Bezahlung erfolgt in den meisten Fällen über Kreditkarte manchmal aber auch per Überweisung.

III. Neu- oder Gebrauchtwagen

Jeder, der in Erwägung zieht, vor Ort einen Wagen zu kaufen, um diesen zu exportieren oder später wieder zu verkaufen, sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt. Die Kanzlei betreute bereits unzählige Fälle, in denen Deutsche beim Autokauf übervorteilt wurden. Garantieleistung ist vielerorts ein Fremdwort, zum Einklagen fehlt gewiß die Zeit und das Geld. Neben der Zulassung und der Versicherung müßte außerdem der Florida Führerschein gemacht werden. Das Risiko ist am geringsten, wenn man sich eine "Karre" für ca. $ 500 kauft. Bei teureren Autos hat man das Risiko des Weiterverkaufs. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten kann sich ein Kauf u.U. lohnen.

IV. Fahrrad

Zur Fortbewegung in South Beach ist ein Fahrrad ideal, man sollte aber die tropische Hitze nicht unterschätzen. Soweit eine Möglichkeit zum Ausleihen (sehr teuer) nicht besteht, bleibt nur der Kauf eines Rades, da die Kosten für eine dreimonatige Anmietung die Anschaffungskosten eines Rades übersteigen. In South Beach können gebrauchstaugliche Fahrräder ab ca. $ 150 erworben werden, in grösseren Kaufhäusern schon ab $ 99. Inline Skates sind nur zum Sport sinnvoll, weil man die Geschäfte damit nicht betreten darf.

E. Freizeitgestaltung

I. Kontakte

Die Menschen in Miami sind sehr offen; nette Gespräche sind an der Tagesordnung. Allerdings sollte man nie vergessen, daß Amerikaner sehr oberflächlich sind. Bekanntschaften vergehen ebenso schnell, wie sie gekommen sind. Die Ursache dafür liegt in der amerikanischen Mentalität: Egal ob am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, jeder ist auf einem sorgen- und problemfreien Umgang mit seinen Mitmenschen bedacht. Alle Themen, welche einen Disput hervorrufen oder den Gesprächspartner in eine Verlegenheit bringen könnten, werden vermieden. Mithin ist es verpönt, andere Leute auf Fragen der Politik oder Wirtschaft anzusprechen. Zu tiefgründigen Gesprächen wird man also kaum mit Menschen finden, die man nur gelegentlich sieht. Über den SmallTalk hinausgehen zu wollen wäre hier eine Unhöflichkeit.

Im Übrigen ist das Bild der Deutschen in Florida recht positiv. Deutsche gelten als ordentlich, zuverlässig, fleißig und gebildet. Zuverlässigkeit ist dagegen keine typische Eigenschaft der Amerikaner. Verabredungen werden ebenso schnell vergessen, wie sie ausgesprochen wurden. Die beste Möglichkeit, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, bietet vorrangig der Sport. Ob an den BeachVolleyball-Feldern oder im Gym, der gemeinsame Sport verbindet. Viele Kanzleien in Miami sind deutschsprachig und/oder haben deutsche Klientel und bilden daher Referendare aus. Zwangsläufig wird man daher einige Menschen zur Freizeitgestaltung finden. Zum anderen ist der Kontakt mit deutschen Referendaren nicht der beste Weg zum fluent english.

  • Rechtsanwaltskanzlei BAUR & KLEIN, P.A.
    100 N. Biscayne Blvd., 21st floor
    Miami, Florida 33132
    Tel: [305] 377-3561
    Fax: [305] 371-4380
    eMail: tbaur@worldwidelaw.com
  • DEUTSCHES KONSULAT
    100 N. Biscayne Blvd., 22nd floor
    Miami, Florida 33132
    Tel: [305] 358-0290, Nr. der Referendare: (305) 373-9583
    Fax: [305] 358-0307
  • Rechtsanwaltskanzlei RODRIGUEZ, LANGSTADT & AGUERO
    815 Ponce de Leon Boulevard, 2nd floor
    Coral Gables, Florida 33134
    Tel: [305] 461-5667
    Fax: [305] 461-4885
    eMail: paulylaw@aol.com
  • UNIVERSITY OF MIAMI
    LL.M. Programm [zahlreiche deutsche Studenten, die das erste oder zweite Examen bereits abgeschlossen haben]


II. Supermärkte

Günstig und daher empfehlenswert ist Publix:

  • Publix #1 [Jefferson, Meridian/18th]
  • Publix #2 [Alton Rd./20th]
  • Meridian Food Store [Meridian Ave./6th]
  • Wild Oats [Alton Rd/10th Street; Naturkostladen und extrem teuer]

In allen Supermärkten kann mit Kreditkarte bezahlt werden. Alkoholische Getränke dürfen nach 22:00 nur in den sog. 'Liquor Stores' verkauft werden.

III. Shopping Malls

Folgende Einkaufszentren bieten sich u.a. für halb- oder ganztägige Shopping-Touren an:

  • Lincoln Road [schöne Einkaufsstrasse in South Beach]
  • Aventura Mall [North Miami, Nähe A1A und W. 192th Street, Busverbindung von South Beach]
  • Dadeland Mall [Kendall]
  • Sawgrass Mills [Florida’s größtes Outlet Center, Ft. Lauderdale, I-95 North, Exit Oakland Pkwy West, Flamingo Rd.]
  • The Falls [Schöne Outside-Mall in Kendall. US 1 in Höhe 136 th Street Süd-West]
  • The Swap Shop [großer Flohmarkt, I-95 North, Exit Sunrise Blvd West, Swap Shop rechterhand].

IV. Bars/Restaurants

Pubs

  • Delano [edle Hotelbar, Collins Str./17th]
  • Red Square [Washington zwischen 4th und 5th, gegenüber China Grill]
  • Clevelander [Ocean Drive/10th]
  • News Cafe [Ocean Drive/8th]
  • Wet Willies [760 Ocean Drive]
  • Monty’s [300 Alton Rd.; Lifemusik, Mo-Fr, 16-20 Happy Hour]
  • Lost Weekend [Billard; Espanola Way zwischen Washington Ave. und Collins Str.]
  • Hard Rock Cafe [Bayside]
  • Van Dyke [Lincoln Rd.]
  • The Spot [Washington Ave.]
  • Rebar [Washington Ave.]
  • Union Bar [Washington Ave.]
  • Mickey's [Washington Ave.]
  • Monty’s [Coconut Grove South Bayshore Dr.; Lifemusik, Mo-Fr, 16-20 Happy Hour]
  • Iguana Cantina [Nähe Cocowalk, Coconut Grove - Donnerstag!]

Restaurants

  • Lincoln Rd. (div.)
  • Ocean Drive (div.)
  • teuer und gut: China Grill [5th & Washington], Grillfish [1440 Collins Avenue], Ice Box [1657 Michigan Avenue - Wein selbst mitbringen].
  • billig: Pollo Tropical [Alteon Rd.], Las Olas Cafe [Euclid & 6th].

Mittagessen Downtown

  • Bayside Foodcourt
  • SubWay (billig und gut)
  • Burger King, Pizza Hut, ...
  • Brasilianische Kantine
  • Don Pan, Intern. Bakery
  • Skyline Cafe

V. Nachtleben

Discos (für witzige $ 20 Eintritt)

Tip: Newsletter für kostenlosen Eintritt unter http://www.sobespots.com/!

  • Liquid [1439 Washington Ave.]
  • Level [Washington Ave.]
  • Shadow Lounge [Washington Ave.]
  • Crobar [Washington Ave.]
  • Club Deep [621 Washington Ave.]
  • Opium [Collins/1st]
  • Living Room [Washington Ave.]
  • Dunes [Washington Ave.]
  • Les Bains [Washington Ave.]
  • Nikki Beach Club[1st & Ocean Drive] So. vor 16 Uhr kostenlos Stempel geben lassen!

Coconut Grove

Donnerstags College-Night ab ca. 23 Uhr. Diverse Pubs, Bars und Restaurants (billiger als SoBe).

VI. Sport

Volleyball Courts

  • Grundsätzlich sucht man sich einen Court aus, der dem eigenen Niveau entspricht. Hat man diese Entscheidung getroffen kann man die dort Spielenden oder Wartenden fragen, wer sich als letztes für diesen Court gemeldet hat. Dann meldet man sich nach diesem an und wartet, bis man zum Zug kommt. Meist bleibt der Sieger eines Spieles auf dem Feld und tritt gegen zwei wartende Spieler an.

Fitneß Studios

  • Crunch [1259 Washington Ave., $ 299 für 3 Monate]
  • Ironworks [1676 Alton Rd., $ 187 für 3 Monate]
  • Gold's Gym [1400 Alton Rd.]
  • Idol's Gym [Lincoln Lane/Meridian Ave; $189 für 3 Monate; zweites Studio Downtown inklusive]

Sport Anlage Flamingo Park

Tennis, Freibad, Basketball, Laufbahn, u.v.m. (günstig); [Alton Rd. / 11 th Str.]

Tauchen

Die Florida Keys, insbesondere Key Largo, zählen zu den schönsten Tauchgebieten der Welt und sind bei bis zu 30°C Wassertemperatur auch ohne Neoprenanzug lange zu genießen. Schnorcheltrips sind ebenfalls zu buchen und setzen keinerlei Vorkenntnis voraus. Der PADI-Tauchschein kann in nur drei Tagen erworben werden; der Kurspreis liegt bei etwa $ 240 (Tarpoon Lagoon) bis $ 350 (SoBe Divers). Im Besitz eines Tauchscheins kostet ein Trip mit 2 Tauchgängen ca. $ 65 [incl. tanks & weights]. Tauchshops befinden sich auf der Washington Ave. [South Beach Divers, 850 Washington Ave., [305] 531-6110] und auf der Alton Road neben Monty’s (Tarpoon Lagoon).

VII. Ausflüge

Für alle Ausflüge gilt, daß sie am besten während der Woche zu unternehmen sind. Zu dieser Zeit sind Flüge und Motels billiger, Straßen und Sehenswürdigkeiten weniger überlaufen. Als Alternative zur selbständigen Erkundung des Landes kann man sich auch kleinen Reisegruppen für einen oder mehrere Tage anschliessen. Informationen gibt es z.B. in einem Reisebüro Collins Höhe 11th Street oder an einem Stand an der Bayside.

Miami   [miami.com]

  • fast unbegrenzte Möglichkeiten (Reiseführer, etc.)

Florida

Vorschlag für eine 4-Tage-Tour:
[Aufenthalt in Walt Disney World, Universal Studios kann eingebaut werden]

Keys
[http://www.keysdirectory.com/main.html] [http://www.keywest.com/]

Vorschlag für eine 3-Tage-Tour:

Bahamas

Zwei- oder dreitägige Ausflüge auf die Bahamas gibt es in Form von Kreuzfahrten und Flügen bereits ab $ 120.

Flugreise USA

Wer den Aufenthalt in den USA als Sprungbrett für den Besuch anderer Orte in den USA nutzen will, findet problemlos günstige Inlandsflüge. Zu denken wäre an den Westen der USA, die großen Seen oder New York.

F. Weitere nützliche Informationen

I. Rechtssystem

Deutschland hat ein hervorragendes und weltweit respektiertes Rechtssystem. Bei deutschen Juristen findet man oftmals das Vorurteil, daß das amerikanische System nicht mit dem deutschen konkurrieren kann. Das kann es auch nicht. Aber es funktioniert trotzdem und schafft Rechtsfrieden. Es gibt Tendenzen der zunehemenden Kodifikation und der Rechtsangleichung [vgl. HGB/UCC, GoB/GAAP, etc.]. Trotzdem verbleiben gewaltige Unterschiede in der juristischen Arbeitsweise. Niemand sollte den Fehler begehen, beide Systeme zu vergleichen oder zu bewerten, bevor er sie nicht ausreichend kennengelernt hat.

II. Info- & Kartenmaterial

Viele Geschäfte gewähren Preisnachlässe. Gutscheine finden sich in zahlreichen Magazinen, Flyern und Couponheften [Travel Saver Guides], die den Dispensern kostenlos an jeder Straßenecke entnommen werden können.

Beim ADAC kann man als Mitglied kostenlose Karten und Stadtpläne und Vergünstigungen bei Hotels/Motels erhalten. Dafür sollte man sich in Deutschland beim ADAC eine kostenlose AAA Karte geben lassen, da hier keiner die ADAC Karte kennt. 

Zur Telefonauskunft kann der kostenlose Online-Dienst AnyWho von AT&T genutzt werden. Kartenmaterial beliebiger Locations ist bei MapQuest und Maps.com zu finden.

Gutes Kartenmaterial gibt es u.a. in der Buchladen der University of Miami.

III. Miami Links

IV. Telefonieren

Telefonieren im Inland

Reguläre Telefonnummern sind in Nordamerika stets uniform gestaltet. Sie bestehen aus einem dreistelligen Regionalcode [area code] und der siebenstelligen Rufnummer, deren erste drei Ziffern das lokale Ziel bestimmen.
In manchen Fällen schließt sich an die Rufnummer eine weitere Apparatenummer [extension] an.

Gespräche innerhalb eines area codes von einem Festnetzanschluß aus sind i.d.R. kostenfrei und werden über die Grundgebühr abgegolten. Der area code, welcher z.B für Dade County [305 und 786] lautet, muß stets mitgewählt werden; alle Gespräche innerhalb von Miami beginnen also mit [305 oder 786]. Bei der Benutzung von Münzfernsprechern müssen abhängig vom Provider einmalig entweder $ 0.25 oder $ 0.35 eingeworfen werden.

Ferngespräche, die zu einem anderen area code führen, sind sehr kostenintensiv. Viele Telefonanschlüsse sind daher für ausgehende Gespräche außerhalb des area codes gesperrt. Es bietet sich die Benutzung von Prepaid-Telefonkarten an. Es sei auf den folgenden Abschnitt verwiesen. Um eine Rufnummer in einem anderen area code zu erreichen muß die [1] vorgewählt werden.

Telefonieren von und nach Deutschland

Internationale Gespräche beginnen mit [011] und der Landeskennung [Dt. 49]; die [0] im Regionalbereich des Ziellandes ist zu unterdrücken. Wenn aber der Telefonanschluß für überregionale Telefonate gesperrt ist, so ist er es mit Sicherherit auch für abgehende internationale Rufe. Die preiswerte Lösung liegt in den erwähnten Prepaid-Telefonkarten. Sie sind sowohl für internationale als auch für überregionale Rufe in Nordamerika geeignet. Die Preisstruktur ist unterschiedlich. Es wird teilweise ein 'connection fee' i.H.v. $ 0.99 bis $ 1.99 beim Zustandekommen der Verbindung erhoben; der Minutenpreis solcher Karten liegt um die $ 0.02 bis $ 0.05 pro Minute. Empfohlen werden kann hier die Karte von '007'.

Die Prepaid-Karten sind mit regionalen Access-Telefonnummern und einer PIN, die noch unversehrt verschlossen sein sollte, versehen. Wer eine Tour plant und sich die Möglichkeit eines Anrufs offenhalten möchte, solte darauf achten, daß die Karte mit einer kostenlosen 1-[800] Zugangsnummer ausgestattet ist, weil man andernfalls eine Prepaid-Karte bräuchte um den Zugang zur Prepaid-Karte aufzubauen. Die Menüsteuerung der Karten erfolgt per Tonwahlverfahren. Meist muß nur die Sprache gewählt und die PIN einegegeben werden.

Bei Anrufen aus Deutschland muß als Landeskennzahl für USA/Canada +1 [== 001] vorgewählt werden. Daneben bieten sich mehrere Call-by-Call Provider an.

V. Wetter, Hurricane Season

Die Hauptsaison dauert von Oktober bis Mai. Die Sonneneinstrahlung ist durch die Axialneigung der Erde reduziert; die Temperaturen sind nicht mehr tropisch, sondern nur noch subtropisch. Während sich Berge von verdunsteten Wassermassen im Sommer binnen wenigen Stunden auftürmen, erinnert das Wetter im floridanischen Winter eher an einen stabilen kontinantalen Sommer mit wenig Niederschlägen. In dieser Zeit flüchten sich viele Nordamerikaner und Europäer in das warme Florida. Man sollte bedenken, daß ein Aufenthalt, insbesondere die Unterkunft, teurer als in der Nebenzeit werden kann.

Wetter in Florida zur Sommerzeit ist eine ganz besondere Erfahrung. Tropische Regenfälle bringen binnen Minuten immense Wassermassen herunter, welche allerdings nach kurzer Zeit schon wieder verdunsten, so daß die Erdoberfläche wieder trocken ist. Einen Regenschirm oder eine Regenjacke sollte man in der Hauptzeit nicht nur als Scherzartikel mitbringen. Hellhäutige Menschen haben die intensive Sonne zu respektieren, eine halbe Stunde kann hier bereits einen Sonnenbrand verursachen.

Hurricane Season

Miami ist eine Stadt, welche in hohem Maße tropischen Stürmen und Hurricanes ausgesetzt ist. Der impact eines Hurricanes ist eine ernste Angelegenheit und hat stets erhebliche Schäden hinterlassen. Niemand sollte dieses Naturereignis als Attraktion begreifen oder life mitzuerleben versuchen. Hurricanes transportieren unvorstellbare Wassermengen und können in Küstenabschnitte in einer Breite von mehreren 100 Meilen einschlagen. Die Kategorisierung der Stürme ist im folgenden dargestellt:

Stufe

Wind

Brandung

Thunderstorm

unter 39 mph.

 

Tropical Storm

39 - 73 mph.

unter 4 ft.

Hurricane Kategorie 1

74 - 95 mph.

4 - 5 ft.

Hurricane Kategorie 2

96 - 110 mph.

6 - 8 ft.

Hurricane Kategorie 3

110 - 134 mph.

9 - 12 ft.

Hurricane Kategorie 4

135 - 155 mph.

13 - 18 ft.

Hurricane Kategorie 5

über 155 mph.

über 18 ft.

Die Stürme werden mit einem Namen erst dann versehen, wenn sie das Ausmaß eines Tropical Storms erreichen. Bei Hurricanes gibt es zwei Stufen der offiziellen Warnung: HURRICANE WATCH bedeutet, daß ein impact innerhalb 24-36 Stunden möglich ist, HURRICANE WARNING zeigt an, daß der Einschlag binnen 24 Stunden oder weniger erwartet wird. Spätestens nach H. WARNING wird die EVACUATION angeordnet. Miami Beach wird komplett evakuiert, die Küstenabschnitte bis zu mehreren Meilen in das Festland hinein. Alle high-rise buildings in der coastal line sind zu verlassen.

VI. Feiertage

Feiertage und eingeschlossene Fenstertage eignen sich für mehrtägige Ausflüge:

Gesetzliche Feiertage

  • New Years Day: 01. Januar
  • Martin Luther King Day: Dritter Montag im Januar
  • President's Day: Dritter Montag im Februar
  • Memorial Day: Letzter Montag im Mai
  • Independence Day: 04. Juli
  • Labor Day: Erster Montag im September
  • Columbus Day: Zweiter Montag im Oktober
  • Veteran's Day: 11. November
  • Thanksgiving Day: Vierter Donnerstag im November
  • Christmas Day: 25. Dezember

Sonstige Feiertage

  • Groundhog Day: 02. Februar
  • Lincoln's Birthday: 12. Februar
  • Valentine's Day: 14. Februar
  • St. Patrick's Day: 17. März
  • Easter (Ostern): April, abhängig
  • Mother's Day So: Zweiter Sonntag im Mai
  • Flag Day: 14. Juni
  • Father's Day: Dritter Sonntag im Juni
  • Halloween: 31. Oktober
  • Election Day: Erster Dienstag im November
  • Christmas Eve: 24. Dezember
  • New Year's Eve: 31. Dezember

VII. Sonstiges

In vielen Servicejobs, insbesondere in Bars, arbeitet das Personal ohne Gehalt; es ist zur Entlohnung vollständig auf Trinkgelder [tips] angewiesen. Diese betragen um die 15% und sollten nicht unterschlagen werden, weil dies einigen Ärger bedeuten könnte. Oftmals werden Serviceleistungen ohne wenigstens einer konkludenten Zustimmung an den Mann gebracht; z.B. auf der Toilette das frische Handtuch über die Schulter gelegt. Der Grundsatz des Schweigens als rechtliches nullum ist zumindest in der Servicebranche unbekannt, ein solches Angebot müßte durch ausdrückliche Mitteilung abgelehnt werden. Mangels einer amerikanischen Entsprechung der deutschen PreisangabenVO sind die Preise zumeist ohne die Mehrwertsteuer i.H.v. 7% ausgezeichnet. Faktisch kann man nie wissen, auf welche Produkte oder Dienstleitungen sie anzurechnen ist.

Flugdaten des Miami International Airport können online auf der Webseite oder über die automatisierte InfoLine [305] 876-7000 abgefragt werden. Wer am Miami Int'l ankommt, kann sich zwischen einem Taxi [flat rate $ 28], einem Shuttle-Bus [Super-Shuttle flat rate $ 12; Tel.: 305-871-2000] und dem J/S Bus entscheiden [$ 1.25 + $ 0.25 transfer, umzusteigen in North Beach, Ecke 41st/Collins Str., Indian Creek], um nach South Beach zu gelangen.

Das Straßensystem von Miami ist übersichtlich gestaltet: Flagler St. und Miami Ave. teilen das Stadtgebiet in 4 Sektoren, NW, NE, SW und SE. 'Streets' und 'Terraces' verlaufen in östlicher bzw. westlicher Richtung; 'Avenues', 'Courts' und 'Places' sind nördlich bzw. südlich ausgerichtet. Ein Boulevard ist meist belebt, Causeways führen über das Wasser.

G. Verzeichnis der Anwälte bei Baur & Klein, P.A.

s. das aktuelle Verzeichnis unter  http://www.worldwidelaw.com/main/attorneys.html

H. Verzeichnis der Referendare & Praktikanten

        
Name
Zeitraum
Tel./e-mail
Michael Gan
01.02.05-31.04.05

Holger Bachmann
01.02.05-31.05.05

Stephan Dobrowolski
01.01.05-31.03.05

Dr. Sebastian Nürnberg
01.11.04-31.01.05 
 
Ralf F. Flöter
01.04.92-30.06.92
0211/593970
Hans-Juergen Marx
01.10.92-31.12.92
 
Yadwigha Pretzell
01.06.93-30.11.93
 
Dr. Christian Pertschy
01.11.93-28.02.94
089/223264
Dr. Dieter Nirschl
02.01.94-28.02.94
0871/31702
Sacha Bürger
01.05.94-31.07.94
 
Uwe Brüggemann
01.01.95-01.03.95
0761/552077
Ludger C. Verfürth
01.03.95-31.05.95
0431/32668
Michael L. Ultsch
30.12.95-02.04.96
 
Antje Günther
15.03.96-30.06.96
 
Joachim Hein
01.07.96-30.09.96
 
Dr. Thorsten Krause
02.01.97-25.03.97
040/810281
Claudia Schütte
07.07.97–15.08.97
0761/407216
Jan Leistner
01.06.97-30.08.97
02225/15049
Holger Strahl
02.01.98-30.04.98
06105-71237
Norbert Tretter
22.06.98-31.08.98
norbert.tretter@t-online.de
Sebastian Ritze
25.07.98-30.09.98
s_ritze@hotmail.com
Christine Müller
01.09.98–28.12.98
0441/39798
Tobias Beltle
01.11.98–10.01.99
07152/47572
Joachim Distel
06.12.99-24.03.00
0711/415134
Barbara M. Treeger
01.01.00-31.03.00
089/28986247
Laura Susanne Wegehoff
15.06.00-18.08.00
sw@p-quadrat.de
Thomas Olschewski
01.07.00-30.09.00
thomas.olschewski@freenet.de
Mario Krauss
16.08.00-16.11.00
mario.krauss@gmx.net
Uwe Frommhold
01.01.01-31.03.01
uwefrommhold@web.de
Heiko Boeschen
01.02.01-30.04.01
hboeschen@gmx.de
Markus Kling
01.05.01-31.7.01
m_kling@web.de
Mark D. Heinemann
01.05.01-31.7.01
m.d.heinemann@gmx.de
Cartsten Stellamanns
18.06.01-05.10.01
cst01@web.de
Alpan Sagsöz
12.07.01-15.10.01
alpans@hotmail.com
Wolfgang Böh
01.10.01-30.11.01
lupambulus@web.de
Florian Ehrich
01.11.01-31.01.02
florian.ehrich@gmx.net
 
Dr. Heike Kerszis
01.05.02-31.08.02
heike.kerszis@gmx.de
Tanja Zinser, LL.M.
15.06.02-30.09.02
tanjazinser@hotmail.com
Benny Baur
22.07.02-21.09.02
bennybaur@gmx.de
Christian Vad
05.08.02-04.10.02
c.vad@gmx.de
Anja Treml
05.09.02-29.12.02
anni_treml@yahoo.de
 
 

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